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Neuss: Birgit Axler Cohnitz möchte beim Deutschen Podcastpreis 2022 gewinnen

Freie Kunstschaffende aus Neuss : Teilnahme beim Podcastpreis

44 Episoden zur Kulturvermittlung hat Birgit Axler-Cohnitz bereits veröffentlicht. In ihrem Podcast interviewt sie auch ganz besondere Gäste. Nun kann sie in verschiedenen Kategorien brillieren.

Eine Aussage von Joseph Beuys wurde zum Leitmotiv von Birgit Axler-Cohnitz: „Wenn jeder Mensch Künstler und dadurch Gestalter seines Lebens ist, dann ist auch jeder Mensch ein Werk. Ein Lebenswerk“, sagt die freischaffende Künstlerin. Und um dies zu gestalten, setzte die Neusserin in ihrem Podcast neue Impulse, die sie aus dem „Werkzeugkasten der schönen Künste“ entnahm. Jeden Freitag stellte sie unter dem Namen „Educast von du & ich – das Atelier“  eine neue Episode online.

Alle drei Wochen lud sie außerdem Kunstschaffende aus unterschiedlichen Disziplinen zu einem Werkgespräch ein, zuletzt war etwa der Theaterpädagoge Harald Volker Sommer aus Augsburg zu Gast. Insgesamt  44 Episoden sind so in Eigenregie entstanden, mit denen die Künstlerin sich nun beim Deutschen Podcastpreis in den Kategorien: „Beste:r Interviewer:in“, „Beste:r Newcomer:in“ und „bester Independent Podcast“ beworben hat.

Eine Jury aus 200 Experten wird eine Vorauswahl aus den insgesamt 1022 eingereichten Einsendungen treffen und dann in sieben Kategorien einen Gewinner küren. Darüber hinaus hat Brigit Axler-Cohnitz aber noch die Chance, beim Publikumsvoting in der Kategorie Wissen mit ihrem Podcast zu überzeugen. Bis zum 8. Mai kann online für sie abgestimmt werden.

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Auf die Idee, einen Podcast zu beginnen, sei Birgit Axler-Cohnitz in der Corona-Zeit gekommen. Als Musikerin, Theaterpädagogin, systemischer Coach und Philosophin habe sie sich auf das Artist-Coaching und die Kunst- und Kulturvermittlung spezialisiert. Während der Pandemie habe sie einen Weg gesucht, ihre Arbeit in den digitalen Raum zu verlagern. Der Podcast schien ein geeignetes Medium dafür zu sein. „Es gibt keine Reizüberflutung, es wird nur ein Sinn angesprochen“, sagt die Neusserin.  Auch das Equipment, ein Mikrofon, Erfahrung mit Schnittprogrammen und ihre Stimme seien vorhanden gewesen. Die endgültige Umsetzung sei dann dank des Künstlerstipendiums „Auf geht’s!” für freischaffende Künstler gelungen. Das hatte das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft als Corona-Hilfe ausgeschrieben.