Havarie auf dem Rhein bei Grimlinghausen Maschinenschaden auf einem Binnenschiff sorgt für Feuerwehreinsatz

Neuss · 86 Meter lang und 1890 Tonnen schwer war das Binnenschiff, das am Donnerstag, 4. Juli, auf dem Rhein bei Grimlinghausen havarierte. Einsatzkräfte aus Neuss und Düsseldorf rückten aus.

 Nach knapp zwei Stunden war das Leck geschlossen und das Schiff wieder fahrtüchtig.

Nach knapp zwei Stunden war das Leck geschlossen und das Schiff wieder fahrtüchtig.

Foto: Feuerwehr Neuss

Rauch drang aus dem Maschinenraum und das Schiff war manövrierunfähig: Um 11.15 Uhr setzte ein Binnenschiffer, der in Höhe Grimlinghausen unterwegs war, am Donnerstag, 4. Juli, seinen Notruf ab. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte konnte der Mann sein 86 Meter langes Schiff sichern und mit einem Anker am Fahrwasserrand zum Stillstand bringen.

Das kurz darauf eintreffende Rettungsboot der Neusser Feurwehr erkundete gemeinsam mit dem Schiffsführer den Motorraum und konnte feststellen, dass eine Kühlwasserleitung geplatzt war und rund 200 Liter Kühlwasser auf dem heißen Motor verdampft waren, was zu der vermeintlichen Rauchentwicklung geführt hatte.

Gemeinsam mit den Kräften der Feuerwehr Düsseldorf und der Wasserschutzpolizei wurde entschieden, den Schaden mit Mitteln der Feuerwehr Neuss provisorisch zu beheben und somit das Schiff wieder fahrbereit zu machen. Dafür wurden mehrere Kräfte an Land mit Werkzeug und Material aufgenommen und mit dem Rettungsboot an Bord gebracht. Nach knapp zwei Stunden war das Leck geschlossen und das 86 Meter lange und 1890 Tonnen schwere Schiff konnte seine Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen.

(dhk)