Automobilzulieferer bündelt Einrichtungen in Neuss Pierburg-Forschung soll ins Hammfeld

Neuss · Der Automobilhersteller will seine Einrichtungen in Neuss bündeln und Verwaltung sowie Entwicklungsabteilung am Derendorfweg ansiedeln. Die Stadt unterstützt das und forciert die Entwicklung eines Bebauungsplanes.

 Die Ingenieure des Automobilzulieferers Pierburg sind auch mit der Entwicklung von Brennstoffzellen-Antrieben beschäftigt. Den Labortest für ein Wasserstoffrezirkulationsgebläse nahmen sie noch an der Leuschstraße vor. Künftig könnte dergleichen im Hammfeld geschehen.

Die Ingenieure des Automobilzulieferers Pierburg sind auch mit der Entwicklung von Brennstoffzellen-Antrieben beschäftigt. Den Labortest für ein Wasserstoffrezirkulationsgebläse nahmen sie noch an der Leuschstraße vor. Künftig könnte dergleichen im Hammfeld geschehen.

Foto: Pierburg

Sieben Jahre nach dem Ende des Spielbetriebs und sechs Jahre nach dem Abriss des VfR-Stadions am Derendorfweg deutet sich auf der seitdem brach liegenden Fläche eine Mega-Ansiedlung an: Die Firma Pierburg, ein Tochterunternehmen des Rheinmetall-Konzerns, will im Gewerbegebiet Hammfeld-West ein Forschungs- und Entwicklungszentrum mit rund 1100 Arbeitsplätzen errichten und alle Einrichtungen, die derzeit in angemieteten Objekten über das Stadtgebiet verteilt ansässig sind, an einem Standort bündeln. Der Grundstücksvertrag stehe noch aus, sagt Bürgermeister Reiner Breuer, doch er sei schon glücklich darüber, das Pierburg sein Interesse am Standort Neuss unterstrichen hat.