Neuss: Anwohner in Speck ärgern sich über "Schotterstreifen"

Bürgermonitor Neuss : Anwohner wollen keinen „Schotterstreifen“ mehr

Nachdem Glasfaser die Straße „Auf den Stöcken“ aufgerissen und Kabel verlegt hatte, wurde der „Streifen“ nicht asphaltiert.

Herbert Schiffer ist entspannt, seine Geduld hat er noch nicht verloren, findet es eher merkwürdig, dass sich das Unternehmen Deutsche Glasfaser bis jetzt noch nicht gemeldet hat. Denn er und seine Nachbarn haben das auf dem Mängelportal des Borkener Unternehmens bereits mehrfach getan, auch angerufen – doch bis jetzt keine Reaktion. Dabei geht es nicht um den Glasfaseranschluss, den die Familien längst haben. Der funktioniert reibungslos.

Vielmehr geht es darum, dass ein Subunternehmen, dass die kleine Privatstraße „Auf den Stöcken“ im Neusser Ortsteil Speck über eine Länge von ungefähr 35 Metern und eine Breite von rund zwölf Zentimetern aufgefräst hat, um die notwendigen Kabel durch zu schießen, die nicht wieder ordnungsgemäß geschlossen hat.

„Das sieht nicht nur nicht schön aus“, sagt Herbert Schiffer, „dieser Streifen ist auch eine Stolperfalle, vor allem im Dunkeln.“ „Tatsächlich“, sagt ein Glasfaser-Sprecher auf Nachfrage unserer Redaktion, „auf diesem schmalen Streifen fehlt der Asphalt. Da muss der Generalunternehmer handeln.“ Die Mängelanzeige seitens des Unternehmens sei bereits verschickt worden.

Warum die Anfragen der Anwohner nicht beantwortet wurden, konnte er nicht sagen und auch nicht mehr zurückverfolgen, wunderte sich aber darüber, dass die Beschwerden erst ein Jahr nach Ende der Straßenarbeiten eingegangen sein sollen. „Wir haben lange gedacht, das würde schon wieder in Ordnung gebracht werden“, sagt Herbert Schiffer.

(goe)
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