Neuss: Alle Schüler finden Platz an gewünschter Schulform

Anmeldungen an weiterführenden Schulen in Neuss : Alle Neusser Schüler finden Platz an gewünschter Schulform

Gute Nachricht für Eltern, deren Kinder ab Sommer eine weiterführende Schule in Neuss besuchen: Erstmals können laut Stadt alle Schüler in Neuss an der gewünschten weiterführenden Schulform beschult werden.

Das ist das Ergebnis des Anmeldeverfahrens für die fünften Klassen. Das Anmeldeverfahren wurde vom 11. bis 13. Februar durchgeführt, die Auswertung wurde jetzt im Rathaus zusammengetragen. Wichtig für die Aufnahme der Schüler war die Angabe von Erst- und Zweitwunsch, welche weiterführende Schule sie bevorzugen. Konnte dem Erstwunsch nicht entsprochen werden, griff die als Alternative genannte Schule.

An den städtischen Gymnasien werden im Sommer 587 Schüler angenommen. Sie verteilen sich wie folgt: Gymnasium Norf (157), Quirinus-Gymnasium (108), Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (108), Nelly-Sachs-Gymnasium (108) und Marie-Curie-Gymnasium (107). Insgesamt 70 Anmeldungen gibt es für die Realschule Holzheim.

Die meisten Schüler zieht es an die Gesamtschulen. Dort werden im Sommer – Stand jetzt – 628 Fünftklässler angenommen. Die meisten zieht es an die Gesamtschule Norf (162). Die weiteren Aufnahmezahlen: An der Gesamtschule Nordstadt werden 130 Fünftklässler, an der Janusz-Korczak-Gesamtschule 116, an der Gesamtschule an der Erft 108 und an der Comenius-Gesamtschule 112 erwartet. Für Schüler, die an der Janusz-Korczak-Gesamtschule, der Gesamtschule an der Erft und der Gesamtschule Norf nicht angenommen werden können – insgesamt handelt es sich um rund 40 Schüler–, wird an der Comenius-Gesamtschule eine entsprechende Anzahl von Plätzen bereitgestellt. Das dazu notwendige Anmeldeverfahren findet am Montag, 11. März, 9 bis 12 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr, sowie am Dienstag, 12. März, 9 bis 12 Uhr und 14.30 bis 16 Uhr, statt. Betroffen sind laut Stadt vor allem Schüler, die lediglich einen Erst- aber keinen Zweitwunsch bei der Anmeldung genannt haben und daher nicht auf die alternativ gewünschte Schule verteilt werden konnten.

Ein bisschen Bewegung bei den Schülerzahlen ist noch möglich – zum Beispiel durch Familien, die nach Neuss ziehen.

(abu)
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