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Neuss Agenda diskutiert über Bedeutung der Kultur für die Stadt

Diskussion in der Alten Post : Neuss Agenda diskutiert über Kultur

Die Alte Post ist Schauplatz für eine offene Diskussion mit drei Podiumsteilnehmern und Impulsvortrag.

Neuss Agenda widmet sich in ihrer nächsten öffentlichen Veranstaltung der Frage „Welchen Wert hat die Kultur für Neuss?“ Dazu hat Roland Kehl als Sprecher des Forums Stadtentwicklung der Agenda Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, ehemaliger Kulturstaatsekretär NRW, Christiane Zangs, Neusser Beigeordnete für Schule, Bildung und Kultur, sowie Christian Rulfs, langjähriger Kulturpolitiker der SPD, eingeladen.

 Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff.
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. Foto: Andreas Woitschützke

Die Drei werden sich in der Alten Post unter der Moderation der NGZ-Kulturredakteurin Helga Bittner mit der oben genannten Frage auseinandersetzen. Impulse für die Diskussion, an der auch das Publikum beteiligt wird, soll Carl Friedrich Schroer, Journalist vom Eiskellerberg TV, mit seinem Referat zum Thema „Keine Angst vor der Kunst. Wie öffentliche Kunstförderung ermutigen kann?“ bieten.

 Christian Rulfs von der SPD.
Christian Rulfs von der SPD. Foto: Helga Bittner (hbm)

Grundlage für das nachfolgende Gespräch ist dabei die Einschätzung von der Bedeutung der Kultur für die Entwicklung der Stadt und ihrer Gesellschaft. Wenn es in den vergangenen Jahren um Einsparungen in der Stadt ging, stand der Kulturetat immer wieder auf der Tagesordnung. Als es um die Annahme der Jugendstilsammlung und den damit verbundenen Investitionen für das Clemens-Sels-Museum ging, „zeigte sich Verwaltung und Politik nicht mutig und ließen sich diese Chance durch die Hände gleiten“, sagt Kehl, der auch lange Zeit für die Grünen im Stadtrat saß.

 Beigeordnete Christiane Zangs.
Beigeordnete Christiane Zangs. Foto: Stadt Neuss
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Auf der anderen Seite, so führt er fort, könne sich das vielfältige Kulturangebot zwischen den beiden Kulturmetropolen Köln und Düsseldorf durchaus sehen lassen, nicht nur bei den Highlights wie Shakespeare-Festival oder Internationale Tanzwochen, sondern auch bei niederschwelligeren Angeboten etwa der Alten Post oder des Theaters am Schlachthof. 

Info Neustraße 28, Dienstag, 13. November, 19 bis 21 Uhr, Eintritt frei

(NGZ)