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Neujahrsansprache 2022 des Neusser Bürgermeisters Reiner Breuer

Neujahrsansprache 2022 in Neuss : Bürgermeister Reiner Breuer definiert die „Rhein-Schätze“

„Rhein-Schätze“ hatte die Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein ihr Programm zum Neujahrskonzert 2022 in Neuss überschrieben. Der Titel veranlasste Bürgermeister Reiner Breuer zu ganz eigenen Definitionen.

 Der Gruß an die Partnerstädte ist inzwischen fester Bestandteil in den Neujahrsansprachen von Bürgermeister Reiner Breuer. Das war im vergangenen Jahr so, als die Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein in der Stadthalle vor leeren Rängen musizieren musste und in einen Livestream Grußbotschaften der Bürgermeister aller Partnerstädte eingeblendet wurden. Und auch am Sonntag wandte sich Breuer direkt an die Freunde im Ausland, vor allem im französischen Châlons: „Bonne annee a Chalons!“, sagte Breuer, denn es gibt etwas zu feiern. Neuss, auch wegen seiner internationalen Kontakte vom Land NRW 2021 als „europaaktive Kommune“ ausgezeichnet, ist seit genau 50 Jahren mit der Kommune in der Champagne freundschaftlich verbunden.

Vergangenes Jahr gab es nur leere Ränge, in diesem Jahr immerhin ein kleines Publikum beim Neujahrskonzert. „Aber es findet statt“, sagte Breuer, der von einem wichtiges Zeichen nicht nur für die Kultur sprach, sondern daraus auch die Hoffnung schöpft, „dass wir im Verlauf des Jahres das Coronavirus erfolgreich bekämpfen und unsere Freiheiten wiedererlangen werden“.

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„Rhein-Schätze“ hatte DKN-Leiter Christoph Koncz die musikalische Auswahl überschrieben. Und Breuer stellte eigene Überlegungen dazu an, welche Schätze wohl im Rheinland zu finden seien. Er kam zu dem Ergebnis: Solidarität, Vielfalt, Demokratie und Freiheit.

Drei Punkte hob Breuer besonders hervor. Er erinnerte voller Freude an die Eröffnung der neuen Synagoge und lenkte den Blick auf den Hansetag im Mai. „Da werden wir kräftig feiern“. Vor allem aber hielt er denen den Spiegel vor, die die Maßnahmen zum Coronaschutz kritisieren und gar von einer Corona-Diktatur sprechen. Das, so Breuer, sei „gefährlich und geschichtsvergessen.“