Neuss: Neuhaus-Schleife soll umgesetzt werden

Neuss: Neuhaus-Schleife soll umgesetzt werden

Die wichtigste Entscheidung für die Neusser Kultur fällt gegen Ende des Jahres: Die zuständigen Politiker lehnen im Wesentlichen die Sparvorschläge der Verwaltung ab. Kaum eine Institution wäre unbehelligt geblieben, wenn der ursprüngliche Plan, insgesamt mehr als zwei Millionen Euro im Gesamthaushalt einzusparen und die Kultur daran zu beteiligen, umgesetzt worden wäre. So aber bleiben von vorgeschlagenen 58.000 Euro Einsparungspotenzial nur 26.000 Euro übrig (24. November).

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Lange hat es gedauert, aber nun scheint das Ziel nahe. Dass die "Endlosschleife" von Josef Neuhaus mit dem Neubau des Höffner-Möbelhauses drastisch an Wirkung eingebüßt hat, ist unstrittig. Ebenso wie der Plan, sie deshalb lieber zu versetzen. Der neue Standort im Stadtgarten in der Nähe des Clemens-Sels-Museum war schnell gefunden, aber es fehlt an Geldgebern, die die rund 62.000 Euro übernehmen. Nun tritt der Verein "Neuss Kultur" auf den Plan, wird voraussichtlich 55.000 Euro für die Umsetzung zuschießen, der Rest muss aus dem Kulturetat finanziert werden (25. November).

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Die Stiftung Insel Hombroich lässt den seit 2010 in ihrem Besitz befindliche Erwin-Heerich-Nachlass mit finanzieller Unterstützung des LVR aufarbeiten. Am Ende soll es ein Werkverzeichnis seiner Arbeiten, das auch jene außerhalb von Hombroich erfasst, geben. Um die 2000 Arbeiten, so eine Schätzung, könnten dabei zusammenkommen. Für die Stiftung ist das Projekt auch ein wichtiger Schritt hin zu einer Positionierung als Ort der Kunst und der Wissenschaft. Zwei Volontäre hat sie einstellen können (19. Juni).

(hbm)