Neuer Brückenschlag in den Hafen in Neuss Politik begrüßt Projekt „Erftsprung“

Neuss · Der Hafensprecher stellt die Pläne zum Bau einer neuen Brücke über den Erftkanal im Ausschuss als Baustein zur Bewältigung des Strukturwandels im Braunkohlerevier vor. Der Hafen soll zum Logistik-Hub der Region werden.

 Erftsprung: Durch vier neue Brücken und eine Trasse, die in einer weiten Schleife über das Gelände der Firma Essity führt, wird die Anbindung des Hafenbecken V optimiert. Das 70-Millionen-Euro-Projekt wurde im Wirtschaftsausschuss gelobt. Heinrich Thiel (SPD) sprach von einem „großen Zuwachs für relativ wenig Aufwand“.

Erftsprung: Durch vier neue Brücken und eine Trasse, die in einer weiten Schleife über das Gelände der Firma Essity führt, wird die Anbindung des Hafenbecken V optimiert. Das 70-Millionen-Euro-Projekt wurde im Wirtschaftsausschuss gelobt. Heinrich Thiel (SPD) sprach von einem „großen Zuwachs für relativ wenig Aufwand“.

Foto: NDH

Die Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) schlagen schon heute mehr Güter um, als bei ihrer Fusion 2003 angenommen worden war. Im Verbund mit dem Hafen Krefeld, an dem die NDH seit 2008 knapp zur Hälfte beteiligt sind, sowie dem Kölner Hafen als Kooperationspartner bewegt die RheinCargo als gemeinsamer operativer Dienstleister 46 Millionen Tonnen jährlich. Um vor allem im Containergeschäft noch zulegen zu können, soll und muss in die Infrastruktur investiert werden. Erst recht, wenn der Hafen Neuss für das Rheinische Revier als „Tor zur Welt“ gestärkt werden soll. Diesem erklärten Ziel fühlt sich auch die Politik verpflichtet, die am Dienstagabend grünes Licht für die Operation „Erftsprung“ gab.