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Neuss: Neue Ideen für Problemquartier

Neuss : Neue Ideen für Problemquartier

Studenten der Peter Behrens School für Architecture der Fachhochschule Düsseldorf haben im Frühjahr im Rahmen einer Semesterarbeit Ideen und Visionen für eine Umgestaltung des Meererhofs entworfen.

Wichtig war es dabei, so Professor Dierk van den Hövel, dass es machbare Vorschläge sind und sich Veränderungen ohne allzu großen finanziellen Aufwand umzusetzen sind. Am Ende sind es vier Vorschläge, die sich als die besten herauskristallisieren und den Wohn- und Geschäftseigentümern im Mai präsentiert werden.

Es geht darum, einen Knoten durchzuschlagen, denn die Einschätzungen sind sehr gegensätzlich: Während viele Neusser gerne im Meererhof wohnen, fällen Besucher ein eher sehr kritisches Urteil über dieses Areal.

Die studentischen Vorschläge kommen durchaus an: begrünte Dächer, farbige Fassaden, indirekte Beleuchtung. Das Ganze kostet Geld. Geld, dass die Eigentümergemeinschaft aufbringen müsste.

Bürgermeister Herbert Napp sagte damals zu, das Gespräch mit Anwohnern und Gewerbetreibenden zu suchen: "Aus den Ideen der Studenten wollen wir einen zentralen Vorschlag für den Meererhof machen." Nur wenn es eine Mehrheit unter den Eigentümern gibt, kann es Veränderungen geben. Die Studenten kritisierten unter anderem, dass sich nur wenige qualitativ hochwertige Läden im Meererhof angesiedelt haben.

(NGZ)