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Neuss: Neue Fotoausstellung auf der Raketenstation

Neuss : Neue Fotoausstellung auf der Raketenstation

Ob Bushaltestellen in Armenien, Buddhas in Burma oder Vorhänge am Markusplatz – die Fotografin Ursula Schulz-Dornburg weiß auf ihren zahlreichen Reisen ihren Blick auf Dinge und Perspektiven zu richten, die manch anderem Reisenden gar nicht in den Sinn kommen. Vor über zehn Jahren ist sie entlang der georgisch-aserbaidschanischen Grenze unterwegs gewesen und hat dabei zahlreiche Aufnahmen gemacht, die manches Mal die Landschaft aus Zeit und Raum zu heben scheinen.

Eine Auswahl dieser Fotos mit dem Titel "Grenzlandschaften" zeigt sie nun in einer neuen Ausstellung im Siza-Pavillon auf der Raketenstation Hombroich. Parallel zu der bis zum 10. Juni verlängerten Ausstellung "Álvaro Siza – Von der Linie zum Raum" in jenem Teil, die ihr zur Gestaltung von der Stiftung Hombroich überlassen sind. Mit ihren "Räumen für Fotografie"besetzt sie im Siza-Pavillon neben dem Heerich-Archiv und dem "Forum für räumliches Denken" mit architektonischen Schwerpunkten ein drittes Thema in dem Backstein-Bau. Die 1938 in Berlin geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Düsseldorf; ihre Arbeiten sind in der Regel Schwarz-Weiß-Aufnahmen und zugleich das Ergebnis eines von einem Konzept bestimmten Dokumentarismus.

Mit dem Monat April herrschen im gesamten Kulturraum wieder die Sommeröffnungszeiten: Die Museumsinsel ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet und der Siza-Pavillon auf der Raketenstation täglich von 13 bis 18 Uhr. Zudem hat die Stiftung Insel Hombroich ihre Eintrittspreise für die Museumsinsel geändert. Die Unterscheidung zwischen Sonn- /Feiertagen und Wochentagen wird aufgehoben; ab sofort gelten an allen Tagen einheitliche Eintrittspreise von 15 Euro. Das Komi-Ticket mit Besuch der Langen Foundation kostet 20 Euro. Darin enthalten ist jeweils der kostenlose Besuch und die Verpflegung in der Cafeteria auf der Museumsinsel.

(NGZ)