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Lächelnde Kürbisse und tanzende Geister: Namen und Nachrichten

Lächelnde Kürbisse und tanzende Geister : Namen und Nachrichten

Lächelnde Kürbisse und tanzende Geister haben in diesen Tagen Hochkonjunktur. Während der amerikanische Kult Halloween Jahr für Jahr stärker auch ins Rheinland überschwappt, erinnert Heide Broll an den heiligen Martin, dessen Patronatstag der 11. November ist. Er, der seinen Mantel teilte, um einen frierenden Bettler zu wärmen, mahnt die Menschen, von ihrem Hab und Gut denen zu geben, die Mangel leiden. "Die vorbildliche Tat des heiligen Martin", sagt Heide Broll, "bedeutet heute für uns, an die hungernden Menschen in anderen Teilen dieser Welt zu denken, zum Beispiel in Sri Lanka."

Lächelnde Kürbisse und tanzende Geister haben in diesen Tagen Hochkonjunktur. Während der amerikanische Kult Halloween Jahr für Jahr stärker auch ins Rheinland überschwappt, erinnert Heide Broll an den heiligen Martin, dessen Patronatstag der 11. November ist. Er, der seinen Mantel teilte, um einen frierenden Bettler zu wärmen, mahnt die Menschen, von ihrem Hab und Gut denen zu geben, die Mangel leiden. "Die vorbildliche Tat des heiligen Martin", sagt Heide Broll, "bedeutet heute für uns, an die hungernden Menschen in anderen Teilen dieser Welt zu denken, zum Beispiel in Sri Lanka."

Die Neusser FDP-Chefin Broll ist zugleich auch Vorsitzende der Sarvodaya Bewegung Düsseldorf, die mit ihrem "St. Martin-Projekt" in konkreten Einzelfälle helfen will: "Schon mit hundert Mark kann die Existenzgrundlage für eine ganze Familie in Sri Lanka geschaffen werden." Heide Broll berichtet beispielhaft von zwei Familien in Ratnapura, die vom Düsseldorfer Sarvodaya-Verein Startkapital erhielten, um einen Handel mit abgepackten Körnern aufbauen zu können. Das Ziel ist erreicht: "Sie können heute aus eigener Kraft ihren Lebensunterhalt bestreiten." Spendenkonto der Sarvodaya Bewegung Düsseldorf: 9100.090 bei der Deutschen Bank Neuss (BLZ 300.700.10).

Von Neuss in die Welt. Der Deutschlandfunk übertrug Sonntag das lateinische Hochamt aus der Münsterkirche, das Rektor Martin Kürten für den nach einer schwierigen Fußoperation immer noch im Krankenhaus weilenden Oberpfarrer Msgr. Dr. Hans Dieter Schelauske zelebrierte. Unter der Leitung von Kantor Joachim Neugart sang der Münsterchor die "Neusser Messe" von Vic Nees - eine Auftragsarbeit des Belgiers zum Neusser Quirinus-Jahr 2000.

Es ist soweit: Das Programm-Kino "Hitch", seit vielen Jahren an der Friedrichstraße zu Hause, öffnet seine Türen zum neuen Standort im ehemaligen "Horten"-Haus. Am Freitag (3.) geht's offiziell los. Zuvor, am Donnerstag, erwartet Kino-Chef Helmut Kettler geladene Gäste, die sich auf Nonstop-Kurzfilmprogramm und Hitchcocks Klassiker "Das Fenster zum Hof" freuen dürfen.

Mädchen und Jungen, die ohne festes Dach über dem Kopf leben, gibt es gerade in russischen Städten in großer Zahl - so auch in der Neusser Partnerstadt Pskow. Diesen so genannten Straßenkindern will der Malteser Hilfsdienst (MHD) helfen, ohne seinen bestehenden Spendentopf anzugreifen. Die Idee der MHD-Macher: Das Projekt soll über den Eintritt finanziert werden, den die Zuschauer der "Sternenlicht-Revue", einem dem "Starlight-Express" nachempfundenen Rollschuh-Musical, zahlen. Am 8./9. Dezember sind die spielenden, tanzenden und singenden Kinder in der Stadthalle zu sehen. MHD-Geschäftsführer Bernd Ramakers, der bereits fünfmal Pskow besuchte: "Die soziale Schere in Russland geht auseinander. Da macht unsere Hilfe Sinn - und den Pskowern geht es besser als den Russen anderswo."