Nach geplantem Attentat in Neuss Sieben Jahre Haft für geplanten Mord an Islamkritiker

Neuss/Düsseldorf · Wegen Mitgliedschaft in der Terrororganisation Islamischer Staat ist ein 31-Jähriger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Er soll bei einem geplanten Mord an einem Islamkritiker aus Neuss beteiligt gewesen sein.

 Der Angeklagte (M) – hier beim Prozessauftakt am Düsseldorfer Oberlandesgericht – wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Der Angeklagte (M) – hier beim Prozessauftakt am Düsseldorfer Oberlandesgericht – wurde zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Foto: Marc Pesch

Am Oberlandesgericht Düsseldorf ist am Dienstag der Terror-Prozess gegen einen 31-jährigen Mann aus Tadschikistan mit einem verhältnismäßig milden Urteil zu Ende gegangen. Der Strafsenat verurteilte den Mitarbeiter eines Autozulieferers zu sieben Jahren Haft wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung einer schweren, staatsgefährdenden Straftat. Der Angeklagte hatte unter anderem gestanden, in Neuss einen Mordanschlag auf einen Islamkritiker und Youtuber geplant zu haben.