1. NRW
  2. Städte
  3. Neuss

Alexander Esters: Musikalischer Künstler

Alexander Esters : Musikalischer Künstler

Der 32-jährige Alexander Esters , der gemeinsam mit sechs anderen Künstler mit dem ersten Grafikpreis des Landes NRW ausgezeichnet wird, hat ein Atelier im Neusser Hafen.

Der 32-jährige Alexander Esters , der gemeinsam mit sechs anderen Künstler mit dem ersten Grafikpreis des Landes NRW ausgezeichnet wird, hat ein Atelier im Neusser Hafen.

Neuss Ob sein Werk tatsächlich einmal im Besitz der amerikanischen Regierung landet, sei mal dahin gestellt. Aber zweifellos hat das Beispiel was, mit dem Alexander Esters deutlich macht, was mit seiner vom Land NRW prämierten Arbeit passieren könnte: "Wenn Obama nach Köln kommt, bekommt er ein Exemplar geschenkt."

Dann aber in einer Mappe zusammen mit den Arbeiten von sieben anderen Künstler, die am 27. Juni im Aachener Kornelimünster mit dem ersten Grafikpreis des Landes NRW ausgezeichnet werden. Denn zum Preisgeld von jeweils 5000 Euro gehört, dass die ausgezeichneten Werke in einer Auflage von 100 Stück gedruckt werden und in den Besitz des Landes übergehen. Und irgendwann als Staatsgeschenke den Weg zurück zum Betrachter finden könnten ...

Vor rund drei Jahren hat Alexander Esters, 1977 in Bad Kreuznach geboren, sein Atelier in Neuss bezogen. Eines seiner Ateliers, denn so mehrgleisig wie Esters als Künstler arbeitet, hat er auch seine Arbeitsplätze eingerichtet. In Neuss arbeitet er vor allem an Skulpturen, in Frankfurt am Main dreht sich alles um Malerei, Zeichnung, Relief und Hinterglasmalerei.

Dort hat er inzwischen mit seiner Frau auch eine gemeinsame Wohnung bezogen, denn die ständige, mehr als vier Jahre praktizierte Pendelei zwischen zwei Wohnungen des Ehepaars am Main und am Rhein war er leid: "Aber kann mich nicht dazu entscheiden, alles in Neuss aufzugeben", sagt er lachend. Ohnehin ist er auch der Landeshauptstadt eng verbunden: Dort hat er von 2002 bis 2004 an der Kunstakademie studiert und dort ist auch die Galerie van Horn ansässig, die ihn vertritt.

Mehr lesen in der NGZ vom 19. Juni.

(NGZ)