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Rheinpark zwischen Südbrücke und Sporthafen nimmt Gestalt an: Modernes "N" markiert Ortseingang

Rheinpark zwischen Südbrücke und Sporthafen nimmt Gestalt an : Modernes "N" markiert Ortseingang

Für den Ferien-Spaziergang nach dem Osterfeiertagen regt Stefan Diener, der stellvertretende Leiter des städtischen Grünflächenamtes, einen Besuch des so genannten Rheinparks an. Denn der ist so weit gediehen, dass ein Besuch schon lohnend ist. Besonders ein Besuch des neu aufgeschütteten Dreiecks zwischen Scheibendamm und Rheindeich - vis-à-vis des Sporthafens Grimlinghausen - lockt mit neuen Ausblicken und Perspektiven.

Zum Beispiel auf den Rhein. Ein Pavillon, der an dieser Stelle aufgestellt wurde, bietet auch den auf dem großen Strom talwärts fahrenden Schiffen einen neuen Anblick. Ein großer Buchstabe "N", auf dessen geschlossene Rückwand geschrieben, soll den Schiffern weithin ankündigen: Sie haben Neuss erreicht. Diese neue Form von Ortseingang ist auch Ergebnis des Architektenwettbewerbes, der zur Neugestaltung der großen Fläche zwischen Scheibendamm im Süden und der Rheinbrücke Neuss-Düsseldorf im Norden angestrengt worden war.

Um die Pläne dieses Euroga-Projektes Wirklichkeit werden zu lassen, wurden schon vor zwei Jahren mit den Bauarbeiten begonnen. Wachsen muss er zwar noch der Park, der erst mit der Zeit auch einen Park-Charakter bekommen wird, doch ist der Wandel dieser einst vor allem für den Gemüseanbau genutzten Fläche schon erkennbar. So wurden großflächig Rasen eingesät und vier Hektar der Fläche aufgeforstet, berichtet Stefan Diener. Die Wegebauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen.

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Lediglich zwei ehemalige Eisenbahndämme, über die vom Scheibendamm Schienen zu den früher im Rheinvorland liegenden chemischen Fabriken führten, müssen noch für Fußgänger hergerichtet werden. Und der Wassergraben, der die als Biotop unberührt im Plangebiet ehemaligen Fabrikflächen umschließt, ist noch mit Wasser zu füllen. Das soll auf jeden Fall in den kommenden Wochen passieren, sagt Diener, der eine offizielle Eröffnung des als Naherholungsgebiet geplanten Park für den Monat Juli ankündigt.

Nutzbar aber ist er, wie gesagt, schon jetzt. Der Rheinpark, der jetzt konkrete Gestalt annimmt, geht auf das umfassende Konzept zur Stadtentwicklung zurück, dass um 1990 vom damaligen Oberstadtdirektor Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff unter dem Namen "Neuss zwischen den Häfen" forciert wurde. Neben den Gewerbegebieten im Hammfeld bildete der Rheinpark ein Kernstück des Konzeptes. -nau

(NGZ)