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Janusz-Korczak-Gesamtschule: Mit "Stage Dive" ins Buch der Rekorde

Janusz-Korczak-Gesamtschule : Mit "Stage Dive" ins Buch der Rekorde

Mit dem schnellsten "Stage Dive" aller Zeiten haben sich die Schüler der Janus-Korczak-Gesamtschule jetzt einen Eintrag ins "Guinness Buch der Rekorde" erobert.

Mit dem schnellsten "Stage Dive" aller Zeiten haben sich die Schüler der Janus-Korczak-Gesamtschule jetzt einen Eintrag ins "Guinness Buch der Rekorde" erobert.

Die Urkunde konnte Schulleiter Achim Fischer schon entgegen nehmen, gestern Abend strahlte der Sender RTL II in seiner Sendung "Guinness World Records — Wir holen den Rekord nach Deutschland" Bilder von diesem erfolgreichen Weltrekordversuch aus, die im Jahnstadion aufgezeichnet worden waren. Dort trugen die Schüler ihre Lehrerin Nadine in 2:15 Minuten auf ihren Händen über die Distanz von 50 Metern. Ein "Weltrekordflug". Die Idee zum Weltrekordversuch wurde geboren, weil die Schüler zum 25-jährigen Bestehen ihrer Schule etwas ganz Besonderes auf die Beine stellen wollten.

Die Idee, die dabei herauskam, war so attraktiv, dass die Wertungsrichter der World Records Company eines schönen Morgens ins Jahnstadion lockte. Angesichts der vielen Vorschläge und Bewerbungen sind sonst lange Wartezeiten die Regel. Damit eine Aktion ins Buch als ein neuer Rekord aufgenommen werden kann, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt und bei der Zentrale der World Records Company in England angemeldet werden. Einen Weltrekord im "Stage Dive" gab es schon; dieser lag bei 2:45 Minuten. Die Neusser Mannschaft allerdings unterbot ihn um satte 30 Sekunden.

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Antreiber bei dieser Aktion war Schülersprecher Richard Streck, der seit Jahren Fan des Weltrekord-Buches ist. "Für mich ist es etwas ganz Besonderes, mit unserer Schule diesen Weltrekord geschafft zu haben", sagt er. "Es ist einfach ein super Gefühl, sich selber im Fernsehen zu sehen", kommentierte er die gestrige Sendung. "Ich bin wirklich stolz darauf, was wir Schüler auf die Beine gestellt haben." Die Fernsehausstrahlung wurde im Rahmen eines Public Viewing vom ganzen Organisationsteam verfolgt.

Unterstützt wurde das Projekt auch von Schulleiter Achim Fischer. "Ihm war es wichtig, dass wir Schüler das Projekt in Eigenregie durchführen und dadurch das Gemeinschaftsgefühl untereinander gestärkt haben", erzählt Richard Streck weiter. Die Schule ist übrigens kein unbeschriebenes Blatt, was Weltrekordversuche angeht. "Es wurden schon vier Bewerbungen bei der World Records Company eingereicht, doch bisher blieb die Anerkennung aus. "Umso glücklicher sind wir, dass wir es endlich geschafft haben", sagt Streck. cli

(NGZ)