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Neuss: Mit Geld aus Berlin die Krise überbrücken

Neuss : Mit Geld aus Berlin die Krise überbrücken

Neuss Der Millionen-Euro-Segen wird für die Stadt geringer ausfallen. Statt der ursprünglich angenommen 23 Millionen Euro werden es "etwa 15 bis 16 Millionen sein", glaubt Bürgermeister Herbert Napp.

Grundlage ist die Entscheidung der NRW-Landesregierung, rund 84 Prozent der für das Land vorgesehenen 2,4 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes an die 396 Kommunen weiterzugeben. In einer ersten, optimistischen Rechnung war die Rathaus-Spitze von 2,8 Milliarden Euro sowie hundert Prozent ausgegangen.

Foto: Ingenhoven

Doch wohin mit den Millionen? Der Bund macht klare Vorgaben: So müssen 65 Prozent der Zuwendungen in den Bildungsbereich fließen, die restlichen 35 Prozent sollen für Projekte in Kliniken, im Städtebau oder für Lärmschutzmaßnahmen ausgegeben werden.

Die Stadt wird das Geld als pauschalen Betrag erhalten und kann selbst entscheiden. Einig sind sich alle, dass es völlig richtig ist, mit einem Großteil der Millionen die Sanierung der Schulen fortzusetzen und Maßnahmen, die auf der Prioritätenliste stehen, aus den Jahren 2011 und 2012 vorzuziehen.

Napp hat beim Stichwort "zusätzlich" zwei Projekte im Kopf, die leicht zu verwirklichen seien: die Fußgängerbrücke, die in Höhe des UCI-Kinos auf die Hafenmole führen soll, sowie die Brücke aus Richtung Innenstadt über die Batteriestraße auf die Neusser "Waterfront".

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)