Neuss: Medicoreha erweitert: Halle für 400 000 Euro

Neuss: Medicoreha erweitert: Halle für 400 000 Euro

Anfangs, sagt Thomas Nickel, sei der Neuling skeptisch beäugt worden. Das war 1996, als Dieter Welsink und sein damaliger Partner Dirk Stroda die "medicoreha" auf dem Gelände des Lukaskrankenhauses eröffneten.

Inzwischen, findet der Vize-Bürgermeister und Verwaltungsratschef der städtischen Klinik, sei von solcher Skepsis nichts mehr zu spüren, im Gegenteil: "Wir sind alle stolz, dass wir so weit gekommen sind", meinte Nickel gestern anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus, mit dem die "Erfolgsgeschichte der medicoreha-Welt fortgeschrieben" würde. 400 000 Euro hat der Anbau gekostet, mit dem die Fläche der Trainingshalle um 220 auf 800 Quadratmeter erweitert wurde. "In nur fünf Monaten Bauzeit", wie Architekt Jürgen Stahlschmidt stolz vermerkt, schließlich musste der Umbau im laufenden Betrieb erfolgen.

Damit dieser wieder geregelter und komfortabler ablaufen könne, sei der Bau nötig gewesen, meint Welsink. "Schließlich trainieren hier 80 bis 100 Menschen zeitgleich", hat der geschäftsführende Gesellschafter der medicoreha, Herr über 14 Gesundheitseinrichtungen mit rund 300 Mitarbeitern, ausgerechnet. Zwischen 400 und 500 "Kunden und Patienten" besuchen pro Tag allein das Therapiezentrum am Lukaskrankenhaus. Deshalb muss der Hallenausbau auch nicht die letzte Maßnahme gewesen sein: "Das Lukas ist wie der Kölner Dom", findet Nickel, "es wird nie fertig."

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Bericht Seite C 4

(NGZ)
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