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Neuss: Markus I. wurde doch zum Sonnenkönig in Hoisten

Neuss : Markus I. wurde doch zum Sonnenkönig in Hoisten

Am Samstag war die Gefallenenehrung der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft des Regens wegen noch im Festzelt vorgenommen worden; am Sonntag schien dann nicht nur dem Königspaar Markus und Dagmar Jonen die Sonne, sondern natürlich auch allen Schützen und Gästen.

Eine prächtige Königsparade rundete gestern Nachmittag einen ereignisreichen Tag ab, der mit einem Festhochamt in der Pfarrkirche St. Peter begonnen hatte. Dabei schrieb der Hausherr und Präses der Bruderschaft, Pastor Wolfgang Vossen, den Gottesdienstbesuchern ins Stammbuch, dass das Wort von Glaube, Sitte, Heimat nicht nur am Schützenfest seine Bedeutung habe, sondern auch im Alltagsleben. Zu dem auch die Sonntage mit einem Besuch der Gottesdienste gehören, so Vossen.

Die erste Parade des Tages war nicht dem Königspaar gewidmet, sondern dem Generaloberst. Das ist in Hoisten so Tradition. Und Leo Dahlheim konnte stolz auf seine Mannen sein. Das brachte er anschließend auch im Festzelt zum Ausdruck, wo er sich für mustergültige Disziplin bedankte.

Der anschließende Vormittag gehörte nun doch Königs Markus I. Die Ordensvergabe und zahlreiche Ehrungen nahm er persönlich vor; begrüßte zusammen mit Generaloberst Klaus Reichl, dem neuen Brudermeister, die Abordnungen der befreundeten Schützenvereine und beglückwünschte zahlreiche Jubilare für ihre langjährige Treue zum Regiment. Eine besondere Ehrung erfuhr Fritz Franz Frenzel vom Jägerzug "Volles Horn". Ihn zeichnet eine Abordnung der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften mit dem Hohen Bruderschaftsorden aus.

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Die Bühne hatte das Königspaar auf ganz eigene Weise ausstaffiert. Statt Blumen auf den Tischen waren Einmachgläser aufgestellt, gefüllt mit Sand. Und das hatte eine ganz besondere Bewandtnis, erklärt Dagmar Jonen: "Wir sind Sylt-Fans." Und vom Urlaub dort brachten sie jetzt 30 Kilo Sand mit – zu Dekorationszwecken.

(NGZ)