Marie-Curie-Gymnasium in Neuss kooperiert mit Chemiekonzern Altana

Schule in Neuss : „Marie-Curie“ kooperiert mit Chemiekonzern Altana

Das Marie-Curie-Gymnasium schloss vergangenen Freitag seinen ersten Kooperationsvertrag mit einem Unternehmen.

Die zum Spezialchemiekonzern Altana gehörende Gesellschaft Actega Rhenania soll künftig bei der Förderung der Bildung in den Mint-Bereichen helfen. Ziel der Vereinbarung sei es, mehr Schüler für eine Berufswahl in den Fächern der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und so einen Beitrag zur Verringerung des Fachkräftemangels zu leisten.

Ralf Pommering, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, begrüßt die zukünftige Zusammenarbeit: „Unser Austausch mit Actega Rhenania im Rahmen der jetzt beschlossenen Vereinbarung gibt wichtige Impulse, um die Zahl qualifizierter Bewerber für Mint-Ausbildungsberufe und -Studiengänge zu steigern.“ Es sei wichtig, den Unterricht und die Lehre besonders an Schulen möglichst praxisnah auszurichten.

Das Marie-Curie-Gymnasium ist in Nordrhein-Westfalen das einzige Gymnasium, an dem im Rahmen einer Doppelqualifikation Chemie mit Eintritt in die Oberstufe parallel zum Abitur eine Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten begonnen werden kann.

Thomas Sawitowski, Actega-Geschäftsführer beschreibt die Schule deshalb als „idealen Partner für diese Bildungskooperation“. „Die Kooperation ist besonders für die Schüler, die diese Ausbildung machen, sehr nützlich, da das Unternehmen zusätzliche Praktikumsplätze anbietet“, sagt Schulleiterin Emmy Tressel. Die Firma mit Sitz in Grevenbroich stellt den Schülern, die an der Doppelqualifikation teilnehmen, bis zu drei Praktikumsplätze für das zweiwöchige Schülerbetriebspraktikum der Jahrgangsstufe 10 zur Verfügung. Außerdem wird die Actega Rhenania ein jährliches Bewerbungstraining für die Schüler im ersten Jahr der Qualifikationsphase zum Abitur anbieten, ebenso Werksführungen für die Abiturjahrgänge.

Zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Kooperation haben die neuen Partner außerdem beschlossen, sich regelmäßig über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit auszutauschen.

(NGZ)