Kreativraum in Neuss Makerspace der Bibliothek wächst

Neuss · Manchmal benötigt man einen Führerschein, um bestimmte Dinge in der Stadtbibliothek Neuss nutzen zu dürfen. Das gilt besonders für den „Makerspace“, der vor einem Jahr geschaffen wurde. Viel hat sich seitdem getan.

Ein Jahr „Makerspace“: Die Stadtbibliothek wird immer mehr ein Ort für kreatives Arbeiten.

Ein Jahr „Makerspace“: Die Stadtbibliothek wird immer mehr ein Ort für kreatives Arbeiten.

Foto: Stadt Neuss

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, dass die Stadtbibliothek Neuss einen neuen Werk- und Kreativraum eröffnet hat – die malerische Gestaltung übernahm Claudia Ehrentraut. In dem sogenannten „Makerspace“ können Kinder und Jugendliche selbst aktiv werden: Rund 46 Aktionen wurden darin in diesem Jahr von Januar bis Oktober angeboten: Die lassen sich in folgende Themenbereiche einordnen: „Digitalisierung und technische Angebote“, denn das Makerspace bietet einen offnen Zugang zu Geräten wie zum Beispiel einem 3D-Drucker, einer Fotoausrüstung und einem Plotter; es bietet aber auch Platz fürs Gaming, Do-it-yourself-Projekte, Aktionen für einen niederschwelligen Zugang zum Programmierung und Coding sowie Urban Gardenig-Angebote.

Ein weiterer Bereich soll im kommenden Jahr erschlossen werden: Mit einer „Bibliothek der Dinge“ soll es möglich werden, auch Gebrauchsgegenstände auszuleihen. Darüber hinaus wird auch eine Vernetzung mit Kooperationspartnern und Bildungseinrichtungen aufgebaut. Das Makerspace arbeitet nun schon mit „neuss agenda 21“ zusammen sowie mit Bildungseinrichtungen der Stadt Neuss (beispielsweise der Volkshochschule Neuss), aber auch mit „Junge Tüftler“ und dem „Coding Netzwerk im Rhein-Kreis Neuss“.

Wer den Makerspace in der Bibliothek nutzen möchte, braucht dafür einen Bibliotheksausweis. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Kinder, Jugendliche und Familien. Für bestimmte technische Geräte, wird ein „Führerschein“ benötigt, der in Kursen erworben werden kann.

(ubg)
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