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Land erhöht Fördersumme für RLT

Landestheater mit neuem Angebot „WhiteBoxX“ : Land erhöht Fördersumme für RLT

Landesbühnen stellen in Köln Programme für die Spielzeit 2019/20 vor.

Die vier Landestheater in NRW können noch in diesem Jahr mit mehr als 1,5 Millionen Euro zusätzlich rechnen. Das entspricht zehn Prozent mehr Landesförderung. Diese Nachricht verbreitete gestern Isabel Pfeiffer-Poensgen, die Landesministerin für Kultur und Wissenschaft, am gestrigen Mittwoch bei der Spielplanpräsentation der vier Landesbühnen im WDR-Funkhaus in Köln.  Eine weitere Erhöhung sei dann schon 2020 wieder geplant, hieß es. Aktuell erhalten die Burghofbühne Dinslaken, das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel, das Landestheater Detmold und das Rheinische Landestheater Neuss insgesamt 15,4 Millionen Euro jährlich aus der Landeskasse.

„Die Landesbühnen bringen anspruchsvolles Theater auch in Städte ohne eigenes Ensemble“, sagte die Ministerin in Köln. Die zusätzlichen Mittel des Landes sollen die künstlerische Arbeit der Landestheater stärken sowie das gemeinsame Marketing und die Theaterpädagogik unterstützen. Die weitere Mittelanhebung 2020 soll allerdings an, so wörtlich, „konzeptionelle Ideen der Institutionen“  geknüpft sein. Voraussetzung für die Erhöhung sei zudem, dass die anderen Förderer, wie etwa die Stadt Neuss im Fall des RLT, ihre Zuwendungen erhöhen oder auf gleichem Niveau belassen.

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Die Landestheater spielen jährlich rund 1300 Vorstellungen, davon mehr als die Hälfte als Reisetheater überall im Land. Damit die Gastspielstädte planen können, wurden in Köln die Programme schon für die Spielzeit 2019/20 vorgestellt.

Carolin Stolz, ab 2019 Intendatin am RLT, kündigte mit „WhiteBoxX“ ein neues Format an. Vier Darsteller spielen darin Goethes Faust  in nur 100 Minuten. Und auch „The Tiger Lillies“ stehen auf dem Spielplan.