Kurt Koenemann wird neuer Stadtbeauftragter der Malteser in Neuss

Wechsel an der Spitze des Verbandes: Koenemann wird Stadtbeauftragter der Malteser

Als Adjutant der Neusser Schützenlust war Kurt Koenemann oft und gerne Gast beim Schützenkönigsempfang der Malteser. Mehr hatte der heute 62-Jährige mit dem katholischen Verband bislang nicht zu tun.

Das ändert sich jetzt. Denn nur zwei Monate nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Polizeidienst wird der „Erste Hauptkommissar a.D.“ als neuer Stadtbeauftragter an die Spitze der Malteser treten. Am Donnerstag, 22. November, wird er auf der Wache an der Breite Straße in sein Amt eingeführt.

Koenemann wird Nachfolger von Andreas Degelmann, der sich nach einer vierjährigen Amtszeit nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte. Der gebürtige Franke war bei seinem Dienstantritt noch beim Diözesanverband der Malteser beschäftigt und kam mit einem klaren Sanierungsauftrag in das Amt des Neusser Stadtbeauftragten. Dieses Werk ist getan. Und Degelmann, inzwischen im Stab der katholischen Augustinus-Gruppe in Neuss beschäftigt, will andere Prioritäten setzen.

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Seinen Abschied aus dem Amt hatte Degelmann bereits im August beim Schützenkönigsempfang öffentlich gemacht. Da liefen schon die Sondierungsgespräche mit Kurt Koenemann. Diese hat Albrecht Prinz von Croÿ geführt, der Diözesanleiter der Malteser. Er habe sich erst Bedenkzeit erbeten, sagt Koenemann, dann aber doch schon im September zugesagt. Aktuell versucht der designierte Stadtbeauftragte, sich einen Eindruck von der Arbeit und Struktur des Verbandes zu verschaffen. Andere Ehrenämter hat er reduziert, ist nur noch als Beisitzer im Vorstand der Neusser Heimatfreunde engagiert. Wer zuviel mache, mache nichts richtig, begründet Koenemann den Schritt. Schließlich ist die Amtszeit bei den Maltesern mit vier Jahren recht lang.

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