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Krankenhaus-Fusion im Rhein-Kreis Neuss - Zahlen befeuern Machtfrage

Kommentar zur Krankenhaus-Fusion : Zahlen befeuern die Machtfrage

Ohne Fusionsvertrag geht es nicht. Ob aber der angestrebte Zusammenschluss erfolgreich sein wird, also die innere Fusion gelingt, darüber entscheiden letztlich nicht Vereinbarungen und Paragrafen, sondern die handelnden Menschen.

Das gilt auch für die Fusion der kommunalen Krankenhäuser im Rhein-Kreis. Das neue Rheinland Klinikum ist noch jung, das Geschäftsjahr noch nicht beendet, da werden bereits vermeintlich rote und schwarze Eckdaten öffentlich, die vor allem eins tun, sie stellen die Machtfrage. Wer hat künftig das Sagen in Aufsichtsrat und Geschäftsführung? Landrat und Bürgermeister sind gut beraten, wenn sie gelassen reagieren. Sie haben mit der Krankenhaus-Fusion das Zukunftsthema Gesundheitsversorgung gestaltet – damit werden sie punkten wollen, wenn sie sich in einem Jahr zur Wiederwahl stellen. Sie wollen den medizinischen und wirtschaftlichen Erfolg. Das ist gut für die Patienten. 

Der Kommentar bezieht sich auf den Artikel „Holpriger (Finanz)-Start der Krankenhäuser.“