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Neuss: Konzept für Techno-Party an der Rennbahn steht

Neuss : Konzept für Techno-Party an der Rennbahn steht

In knapp zehn Tagen soll auf einem Teilgelände an der Rennbahn das Festival "Circle of Love" stattfinden, mit maximal 15.000 Besuchern (die Eintritt zahlen) und DJs, die nicht nur aus der Techno-Szene kommen, sondern Größen der elektronischen Musik insgesamt seien, wie die Veranstalter betonen.

Federführend sind dabei Ali Özoglu und Bernd Altwasser von der Kölner Agentur abiagenten, die auch das vierwöchige Public TV während der WM an der Rennbahn organisiert haben.

Beim "Circle of Love" ist Neuss Marketing mit im Boot — allerdings wird auf der Homepage noch nicht für das Musikfest geworben. Peter Rebig, Geschäftsführer von Neuss-Marketing, hat dafür eine Erklärung. Man habe warten wollen, bis das Konzept der Veranstalter vorliege und genehmigt sei. Zuständige Behörde ist das Bauordnungsamt, das federführend für alle anderen Ämter in diesem sogenannten Beteiligungsverfahren tätig ist. Gestern am späten Nachmittag ist das Konzept eingetroffen: "Wir haben unseren Teil erfüllt", sagt Altwasser, "warten jetzt ab, wie es weitergeht".

Peter Rebig jedenfalls ist zuversichtlich, dass der "Circle of Love" stattfinden wird: "Ich mache mir bei aller gebotenen Eile keine Sorgen, was die Fristen angeht." Die Veranstalter selbst haben für das Konzept etwa zu einer möglichen Evakuierung oder zur Verkehrsführung einen externen Gutachter hinzugezogen — es handelt sich um eine anerkannte Ingenieurgesellschaft aus Kleve —, der das Veranstaltungskonzept nach den gesetzlichen Anforderungen aufgestellt hat.

Die Fläche für das Festival ist, bedingt durch das kurz darauffolgende Schützenfest, zwar kleiner geworden, reicht aber nach Rebigs Worten für eine angestrebte Besucherzahl von 15 000 Menschen bei weitem immer noch aus. "Aber wenn es mehr Interessenten geben sollte", sagt er auch, "werden wir für die Veranstaltung nicht mehr Karten zur Verfügung stellen. Über ein Aufstocken des Kontingentes für die nächsten Jahre kann man dann immer noch nachdenken."

Dass bei den Vorbereitungen für den "Circle of Love" die Ereignisse in Duisburg nicht ausgeklammert werden konnten, will Rebig nicht abstreiten: "Aber einen wirklich relevanten Einfluss auf die hiesige Planung hatten sie nicht."

(dhk)