Konrad-Schüler aus Neuss für ihre Zeitung "Konrad News" ausgezeichnet

Preisverleihung bei der Rheinsichen Post : Konrad-Schüler für ihre Zeitung ausgezeichnet

Der RSGV hat im Konferenzzentrum der Rheinischen Post die Preise im Schülerzeitungswettbewerb verliehen.

Das kommt nicht alle Tage im Konferenzzentrum der RP in Düsseldorf-Heerdt vor: Hunderte Kinder und Jugendliche rufen, wuseln, laufen durch Saal und Foyer: Der Rheinische Sparkassen- und Giroverband (RSGV) ist zu Gast und hat Schülerredaktionen von Grund-, Förder- und weiterführenden Schulen eingeladen, die im Schülerzeitungswettbewerb für einen Preis nominiert wurden. Mittendrin: das Team des „Konrad-Kurier“ der St.-Konrad-Grundschule aus Neuss.

Horst Thoren, Yvonne Gebauer, Ralf Jüngermann, Thomas Pennartz (hintere Reihe, v.l.) und Katharina Kleiner (Lehrerin) mit Julian, Zoë und der kommissarischen Schulleiterin Sandra Werneburg. Foto: Stefan Bünting

Aber Lehrerin und AG-Leiterin Katharina Kleiner, die beiden „Abgeordneten“ der elfköpfigen Redaktion aus dem vierten Jahrgang, Zoë (9) und Julian (9), und die kommissariische Schulleiterin Sandra Werneburg müssen zunächst Geduld haben. Denn es gehört zum Wettbewerb, dass die Eingeladenen nur wissen, dass sie nominiert sind – aber nicht für welchen Platz.

Dafür waren die Konrad-Schüler in ihrer Kategorie die ersten, die aufgerufen wurden: Sie belegen mit dem „Konrad-Kurier“ Platz fünf unter den Grundschulen und bekommen 250 Euro. „Wir sind richtig froh darüber“, sagen Zoë und Julian. Mit dem Geld wollen Kleiner und Werneburg in eine bessere Kamera, in ein iPad oder Tastaturen investieren: „Wir schauen mal“, sagen beide. Im Wettbewerb der Grundschulen mussten sich die Neusser „Grimmskramz“ aus Moers von der Gebrüder-Grimm-Grundschule (700 Euro, 1. Platz), „Donuts“ aus Erftstadt (400 Euro, 2. Platz), „Maulwurf“ in Stockheim (300 Euro, 3. Platz) und „Wiesen-News“ (250 Euro, 4. Platz) geschlagen geben.

Aber die Liste der Gratulanten war prominent besetzt – mit NRW-Schulministerin Ivone Gebauer, Horst Thoren, dem stellvertretenden Chefredakteur der Rheinischen Post, und Thomas Pennartz, Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes (RSGV). „Es beeindruckt mich immer wieder, wie viele ausgezeichnete Schülerzeitungen von unseren Schulen hier in NRW herausgegeben werden. Mein Kompliment an die jungen Redakteurinnen und Redakteure, die über den Unterricht hinaus mit so viel Engagement bei der Arbeit sind“, sagte Gebauer.

Thoren fasste deren Leistung in die Worte: „Ihr seid neugierig – das ist eine wichtige Voraussetzung für Journalisten!“ Die Welt erklären und helfen, dass sie ein bisschen besser werde, sei das, was den Traumberuf Journalist immer noch ausmache. „Im Wettbewerb gibt es wunderbare Beispiele dafür, wie die Kolleginnen und Kollegen von Morgen Journalismus verstehen: ehrlich und zupackend.“ Für Pennartz findet „Demokratie ihre Wurzeln in den Köpfen junger Menschen. Eure Artikel zeigen, dass Ihr Euch gerne – und das auch noch unglaublich gut – mit der Welt im Kleinen, wie im Großen auseinandersetzt.“ Moderiert hat Journalist und Medienberater Ralf Jüngermann.

Beim Hauptwettbewerb (Klassen 5 bis 13) belegen die Zeitungen „akomag“, Alloisiuskolleg Bonn, und die Zeitung „Altenteich“ des Städtischen Gymnasium Düren zusammen den ersten Platz (jeweils 1750 Euro). Der dritte Platz (1000 Euro) ging an „Grenzgänger“ vom Gymnasium Goch. Platz vier und fünf (750 beziehungsweise 500 Euro) gingen an „Schulgeflüster“, Friedrich-Albert-Lange-Kolleg, Duisburg, und „Die Unvollendete“ des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal.

Bei den Förderschulen bekam „Neues von Rudolf und Hilde“ der Rudolf-Hildebrand-Förderschule aus Düsseldorf 500 Euro – so wie vier weitere. Denn in dieser Kategorie wurde nicht gewertet und platziert.

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