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Kommentar zum Zusammenschluss von Augustinus-Gruppe und „Kplus Gruppe“

Kommentar zum Zusammenschluss von Augustinus-Gruppe und „Kplus Gruppe“ : Partnersuche unausweichlich

Das Gesundheitswesen ist in Bewegung. Dafür sorgt alleine der Kostendruck, der auf allen Einrichtungen lastet. Sich in dieser Situation nach Partnern umzusehen, ist nicht neu – aber folgerichtig.

Nur: Wie findet man diese? Schaut man einige Jahre zurück, fallen viele Entscheidungen auf, die der katholische St.-Augustins-Verband schon gefällt hat, um Kosten zu sparen. Dazu ist die Übernahme der – ebenfalls katholischen – Krankenhäuser in Neuwerk und Willich zu zählen, um einen Verbund somatischer Krankenhäuser zu schaffen – auch wenn das Willicher Hospital trotzdem nicht zu halten war. Nun geht die Augustinus-Gruppe noch einen Schritt weiter und bringt all ihre Dienste – für Kranke, Alte und Behinderte – in eine Firmenehe ein. Sie tut das mit Verve, denn die „Kplus Gruppe“ passt nicht nur vom (christlichen) Profil mehr als gut. Dass diese Ehe kommt, scheint sicher. Die entscheidende Frage aber ist: War es das dann?

Der Kommentar bezieht sich auf den Artikel „Fusionsverhandlungen werden konkret.

(-nau)