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Neuss: Karl-Arnold-Straße: Umbau hat begonnen

Neuss : Karl-Arnold-Straße: Umbau hat begonnen

Bereits vor mehr als vier Jahren, im November 2006, hat der Stadtrat beschlossen, dass die alte Zufuhrstraße hinter dem Hauptbahnhof umgebaut werden solle. Jetzt haben die mehr als eine halbe Million Euro teuren Bauarbeiten an der heutigen Karl-Arnold-Straße begonnen.

In den kommenden sechs Monaten wird das Teilstück zwischen der Josefstraße und der Einmündung des Weißenberger Weges mit einer neuen Straßendecke versehen. Entlang der Fahrbahn lässt das Tiefbauamt insgesamt 77 Parkplätze schaffen. Sie sollen zunächst zur freien Verfügung stehen. "Ob für die Plätze später Parkscheine gelöst werden müssen, wird noch entschieden. Das ist auch abhängig von der Nutzung und dem Bedarf", sagte Planungsdezernent Stefan Pfitzer, der die Baumaßnahmen gestern vor Ort mit dem Leiter des Neusser Tiefbauamtes, Gerd Eckers, vorstellte.

"Weil wir hier rund 40 Bäume pflanzen und zwei Fahrbahnverengungen auf der Strecke einbauen werden, bekommt die bisher eher unansehnliche Karl-Arnold-Straße einen ganz neuen Charakter", meint Gerd Eckers. Der künftige Autoverkehr solle schon durch die Verengung der Fahrbahn auf eine Breite von 3,50 Meter an zwei Stellen beruhigt werden – zusätzlich ist ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern angedacht. "Das trägt der Umwidmung des ehemaligen Umschlagplatzes am Containerbahnhof in ein Wohnviertel Rechnung", sagte Stefan Pfitzer gestern. Während früher viele Lkw die Straße nutzten, um Waren von und zu den Lagerhallen zu transportieren, seien Brummis mittlerweile als Verkehrsteilnehmer auf der Karl-Arnold-Straße "fast zu vernachlässigen". Dennoch: Die gewerbliche Nutzung der umliegenden Grundstücke wird beibehalten.

Während der gesamten Bauzeit, die in drei Abschnitten erfolgt, bleibt die Straße voll gesperrt. Planungsdezernent Pfitzer betonte aber: "Die Trödelhallen bleiben zu jeder Zeit erreichbar – auch am Wochenende."

Insgesamt rechnet die Stadt mit Ausgaben in Höhe von 565 000 Euro für die Straßenbaumaßnahmen – weitere 42 000 Euro fallen für die Bepflanzungen und das Anlegen der Beete an. Das Bauprojekt reiht sich ein in die schrittweise Umgestaltung der Neusser Furth.

(NGZ)