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Kappessonntagszug in Neuss: Fünf Fakten für die Sicherheit

Kappessonntag in Neuss : Sicherheit geht vor

1. Sicherheit Das Sicherheitskonzept war so früh fertig, wie in keinem der Vorjahre. Ein wesentlicher Baustein sind zehn Lastwagen, die die Firma Möbel Höffner zur Verfügung stellt, um Straßeneinmündungen gegen etwaige terroristische Anschläge zu blockieren.

2. Glasverbot Der Karnevalsausschuss (KA) wird bei allen Zugteilnehmern darauf drängen, dass das Glasverbot eingehalten wird. Scherben könnten nicht zuletzt den Mädchen der Tanzgarden, die nur auf dünnen Sohlen unterwegs sind, gefährlich werden, heißt es. Das Ordnungsamt wird überwachen, dass sich auch Wirte und Zuschauer am Zugweg an das Glasverbot halten.

3. Security Neben Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes müssen die Gesellschaften, die einen Wagen mitführen, auch für Wagenengel sorgen. Diese sollen verhindern, dass Zuschauer den Fahrzeugen zu nahe kommen oder etwa an- oder überfahren werden könnten.

4. Sturmwarnung Nach zwei stürmischen Wochenenden ist ein Plan für starke Winde am Kappessonntag nötig. „Wir ziehen bis Windstärke sieben“, sagt KA-Präsident Jakob Beyen. Die stabil gebauten Wagen würden viel aushalten. Entscheidend bleibe am Ende, was die Versicherungen zur Auflage machen.

5. Strafenkatalog Um – bei aller Freude – im Umzug für Disziplin zu sorgen, wendet die Zugleitung einen eigenen Strafenkatalog an. Sind bei der Überführung der Karnevalswagen von und zur Wagenbauhalle Personen an Bord, werden pro Kopf 100 Euro fällig. Das Abspringen vom fahrenden Wagen im Umzug wird ebenso sanktioniert wie das Werfen von Verpackungsmaterial. Fehlen Wagenengel, wird der Wagen von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. -nau

(-nau)