Neuss: Kammerakademie spielt Serenaden

Neuss: Kammerakademie spielt Serenaden

Das nächste Konzert der DKN ist wieder eine Matinee, die Leitung hat die Geigerin Isabelle van Keulen.

"Streicherspiel und Serenaden" hat Isabelle van Keulen, die neue künstlerische Leiterin der Deutschen Kammerakademie (DKN), für die nächste Matinee im Zeughaus zusammengestellt. Das Programm bestreiten vier Meister der Klassik, Romantik und Klassischen Moderne mit vornehmlich unterhaltsamen Werken, die den Streichern der DKN die Möglichkeit geben, ihren erlesenen Klang in allen Nuancen zu entfalten.

Das zweite gemeinsame Konzert mit van Keulen als "Artist in Residence" beginnt mit der noblen "Musique funèbre" des polnischen Avantgardisten Witold Lutoslawski (1913-1994), der in dieser stimmungs- und kraftvollen Musik aus dem Jahre 1958 das Publikum auf ganz direktem Wege erreicht. Das d-Moll-Konzert für Violine und Streichorchester, vom damals gerade 13 Jahre alten Felix Mendelssohn komponiert, sorgt anschließend für den verspielt-virtuosen Ausgleich.

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In Wolfgang Amadeus Mozarts Adagio und Fuge KV 546 kann das Orchester sich wieder den dunkleren Timbres zuwenden, bevor am Ende Antonín Dvoráks Streicherserenade in E-Dur das Zeughaus durchfluten wird. "Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle. Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere seine Hauptthemen zusammenklauben": So hat der Förderer und Freund Johannes Brahms mit der für ihn typischen Mischung aus aufrichtiger Anerkennung und schiefwinkligem Humor die Arbeit des Komponisten-Kollegen mal charakterisiert.

Info Markt, Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr, Karten unter 02131 52699999, Einführung um 19.15 Uhr

(NGZ)