Neuss: Käufer an der Kette

Neuss: Käufer an der Kette

Neuss Selten ist sich die Politik bei einem groß angelegten Planungsvorhaben so einig gewesen: Sie will die Neugestaltung der Stadt ans Hafenbecken I rücken, sie will die zügige Umsetzung der Neusser "Waterfront".

So beschloss am Mittwoch der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung ohne Gegenstimme die europaweite Ausschreibung des Gesamtprojektes: Neugestaltung der Cretschmarhallen mit Kopfgebäude sowie Bebauung des ehemaligen Geländes der Münsterschule. Hinter dem Vorhaben steckt ein Name, eine Idee: das Neusser Architekturbüro Ingenhoven & Ingenhoven. Für die vor einem Jahr vorgelegte Planung erntete das Architektenteam um Oliver Ingenhoven nur Lob.

Dass die Anerkennung kein Lippenbekenntnis ist, zeigt der Beschluss des Planungsausschuss, der den Rahmen klar absteckt: Der Investor, der letztlich für die Umsetzung den Zuschlag erhält, muss die "Waterfront" umsetzen. Ingenhoven wird auch an der Ausarbeitung der Vergabeunterlagen für die Teilnehmer beteiligt werden.

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