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Kaarst: Scania feiert 40-jähriges Jubiläum

Runder Geburtstag in Kaarst : Sturm repariert seit 40 Jahren Lkw

Als eines der ersten Unternehmen hat sich die Scania-Werkstatt Sturm 2001 im Gewerbegebiet Kaarster Kreuz niedergelassen. Am 5. August feiert sie ihr 40-jähriges Bestehen. Seit Beginn ist sie in der Hand der Familie Sturm.

Erst Hans, dann Franz-Josef und jetzt Michael Sturm – in 40 Jahren hat die Scania-Werkstatt nur drei Geschäftsführer gehabt. Der jetzige Chef Michael hat das Zepter im Jahr 2015 von seinem Vater Franz-Josef übernommen, der sich in den Ruhestand verabschiedete. Bis dahin war die Werkstatt für Franz-Josef Sturm mehr als ein Arbeitsplatz: Sie war sein Lebensinhalt. Früher stand die Werkstatt in Schiefbahn, doch irgendwann wurde das Gelände zu klein und die technischen Anforderungen zu groß.

Es folgte der Umzug nach Kaarst – besser gesagt, Holzbüttgen, wo das Unternehmen eine neue Werkstatt baute. „Früher ist mein Vater jeden Tag nach Schiefbahn gefahren, auch am Wochenende“, erinnert sich Michael Sturm, der als Kind auch öfter mal mit anpacken musste. Für ihn war eigentlich immer klar, dass er einmal das Unternehmen seines Vaters und Onkels weiterführen würde. Dabei hat er keine technische Ausbildung, sondern ist gelernter Kaufmann und hat sich auf vielen Lehrgängen technisches Know-How angeeignet.

Im August 1980 unterzeichneten Hans, Günter und Franz-Josef Sturm den Gesellschaftervertrag und konnten von da an den eigenen Fuhrpark der Spedition Sturm sowie Kundenfahrzeuge betreuen. Heute ist das Scania-Service-Center als Partner für die Region Düsseldorf, Krefeld, Neuss, Mönchengladbach und Viersen zuständig. Das Diensteistungs-Spektrum wurde 2006 mit der Vermietung von Sattelzugmaschinen sowie Koffer- und Kippauflegern noch einmal erweitert. Das Firmengelände wurde 2014 noch einmal um rund 2500 Quadratmeter vergrößert und diente fortan als Stellfläche für Lkw mit Starkstromanschlüssen und Kühlfahrzeuge. Heute sind dort auch Busse abgestellt.

Derzeit sind insgesamt 13 Mitarbeiter in der Werkstatt angestellt, darunter zwei Auszubildende. Einer hat gerade erst, am 1. August, angefangen. Michael Sturm, der mit 18 seinen Lkw-Führerschein gemacht hat, hilft manchmal in der Spedition seines mittlerweile verstorbenen Onkels Hans als Fahrer aus. Auch das macht das Familienunternehmen aus.