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Jazzreihe „Blue in Green“ in der Alten Post mit Axel-Fischbacher-Quintett

Jazz in Neuss : Finale mit dem Axel-Fischbacher-Quintett

Die Jazzreihe „Blue in Green“ in der Alten Post geht zu Ende – für dieses Jahr.

Mit dem Axel-Fischbacher-Quintett endet die „Blue in Green“-Jazzreihe in diesem Jahr, die dem Neusser Publikum 2019 acht Konzertabende der Spitzenklasse bescherte. Organisator Philipp van Endert ist hoch zufrieden: „Das Publikum ist uns trotz vieler Konkurrenzveranstaltungen treu. Herausragend war für mich diesmal die Neusser Jazzsommernacht. Zum ersten Mal sind wir damit ins Globe Theater gegangen. Das war ein ganz besonderer, fast magischer Abend für mich.“

So sieht es auch Hans Ennen-Köffers, Leiter des Kulturforums Alte Post. Er verrät: „Das war für uns ein gelungenes Experiment, wir werden gemeinsam mit dem Kulturamt noch einige Weichenstellungen vornehmen und 2020 wieder mit der Jazzsommernacht im Globe an der Rennbahn zu Gast sein. Alle anderen Konzerte der ,Blue in Green’-Reihe finden aber im vertrauten Veranstaltungssaal der Alten Post statt.“

Am Donnerstag, 21. November,  spielt zum diesjährigen Finale das Axel Fischbacher Quintet auf. Fischbacher gehört seit Jahren zu den Spitzensolisten der europäischen Szene. Der Gitarrist beherrscht alle Spielarten von Bebop über Jazzrock bis hin zum Blues und verbindet sie zu seinem charakteristischen Sound. Er ist auf Tour und im Studio, arbeitet in Europa, Kanada und den USA, er veröffentlichte als Bandleader bislang elf Alben und wirkte bei über 50 Tonträgeraufnahmen mit. Außerdem ist Axel Fischbacher selbst Initiator und künstlerischer Leiter zweier Jazz-Konzertreihen in NRW, sowie mehrerer internationaler Jazz-Masterclasses in Hilden.

Auf seiner aktuellen CD „Five Birds“, die beim Konzert eine zentrale Rolle spielt, widmen sich Fischbacher und seine vier Mitstreiter Denis Gäbel (Saxophon), Matthias Bergmann (Flügelhorn), Tim Dudek (Drums) und Nico Brandenburg (Bass) dem Saxophonisten Charlie „Bird“ Parker. Der 1955 gestorbene Musiker gilt als einer der wichtigsten, einflussreichsten Musiker der Jazzszene und als einer der Schöpfer des Bebops. Den Spitznamen „Bird“ bekam er im übrigen für seine solistischen Improvisationen, die irgendwie „vogelfrei“ waren.

Info Neustraße 28, 20 Uhr, Eintritt Erwachsene 14 Euro

(ngz)