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Interkommunale Zusammenarbeit: Adoptionsverfahren werden in Neuss gebündelt

Interkommunale Zusammenarbeit : Adoptionen werden kreisweit in Neuss gebündelt

Die derzeit noch bestehenden Adoptions-Vermittlungsstellen bei der Stadt und dem Rhein-Kreis werden miteinander verschmolzen. Vom 1. Januar kommenden Jahres an soll diese Aufgabe bei der Stadt gebündelt werden.

Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung, der noch die Räte aller kreisangehörigen Kommunen zustimmen müssen, gilt zunächst nur bis Ende 2024. Die Sach- und Personalkosten in Höhe von rund 190.000 Euro jährlich teilen sich die acht Kooperationspartner entsprechend ihrer Einwohnerzahl. Auf die Stadt Neuss entfallen demnach rund 65.000 Euro. An diesem Modell einer Interkommunalen Zusammenarbeit, das am Donnerstagabend der Jugendhilfeausschuss einstimmig billigte, hatten Neuss, das diese Aufgabe schon bisher auch für die Stadt Dormagen erledigt hatte, und der Kreis als Aufgabenträger für die anderen Kommunen seit zwei Jahren gearbeitet, erklärte Jugendamtsleiter Markus Hübner. Die Einrichtung soll knapp zwei Vollzeitstellen entsprechen und im Neusser Rathaus angesiedelt sein.

(-nau)