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Blitz-Marathon in Neuss: Innenminister Jäger besucht Blitz-Marathon

Blitz-Marathon in Neuss : Innenminister Jäger besucht Blitz-Marathon

Die Stippvisite von Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Kontrollpunkt an der Jahnstraße hat beim Blitz-Marathon am Dienstagmorgen für einen großen Medienauflauf gesorgt. Jäger verteidigte vor Journalisten die Aktion.

Roland Hermanns ist am Dienstagvormittag ein gefragter Mann. Zahlreiche Journalisten möchten von ihm wissen, wie die Verkehrslage auf der Jahnstraße aussieht. "Hier können Sie permanent einen rausfischen, der zu schnell fährt. Vor allem nach Fußballspielen im Stadion oder am Abend wird auf das Gaspedal gedrückt", berichtet der Anwohner, der die Jahnstraße als "Wuptpunkt" gemeldet hatte. Es ist schade, dass sich nicht mehr Leute beschwert haben, sagt er.

Ähnliches erzählt Hermanns wenig später Innenminister Ralf Jäger, der zur Stipvisite am Kontrollpunkt an der Jahnstraße vorbeischaut. Dort schüttelt er zunächst reichlich Hände. Polizei und Medien sind mit einem großen Aufgebot vor Ort. Anschließend schaut Jäger selbst durch eine Kamera und erklärt dann noch einmal Sinn und Zweck der Aktion. "Überhöhte Geschwindigkeit zieht häufig Todesopfer nach sich. Dies müssen wir in die öpfe der Menschen bekommen. Das funktioniert nur mit regelmäßigen Aktionen. Dafür sprechen die Zahlen", sagt Jäger. Die Zahl der Verkehrstoten durch Geschwindigkeitsüberschreitungen sei seit 2011 deutlich zurück gegangen.

Wenig übrig für die Aktion hat der Neusser Autofahrer Johannes Höveler, der am Vormittag in der 30er-Zone auf der Jahnstraße mit 44 Stundenkilometer erwischt wird: "Grundsätzlich "Ich finde es generell gut, wenn geblitzt wird, aber diese Aktion halte ich für Effekthascherei."

Alles zum Blitz-Marathon finden Sie hier.

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