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"Im Grundwässerke" in Neuss: Bahn soll Zeitplan für Sanierung überprüfen

Kleingärtner in Neuss betroffen : Bahn soll Zeitplan für Sanierung überprüfen

Die Deutsche Bahn will die Eisenbahnüberführung „Nordkanal“ und das Kreuzungsbauwerk sanieren und dafür zeitweise auf einige Parzellen des Kleingartenvereins „Im Grundwässerke“ zugreifen. Nun hat sich die Stadt eingeschaltet.

Aufwendige Sanierungsarbeiten der Bahn haben jüngst Sorgenfalten bei Kleingärtners verursacht. Über 39 Parteien verfügt der Verein „Im Grundwässerke“ insgesamt. Doch mindestens fünf Pächter fürchten nun um Pflanzen und Tiere auf ihren Flächen, weil sowohl das Kreuzungsbauwerk als auch die Eisenbahnüberführung „Nordkanal“ saniert werden. Dafür übernimmt die Bahn einen Teil der Kleingartenanlage während der Bauzeit. Zwar hatte das Unternehmen betont, dass die Flächen nach Abschluss der Arbeiten wiederhergestellt würden, Pächter fürchten jedoch um ihren teils Jahrzehnte alten Bestand.

Nun beschäftigt sich die Kommission Kleingartenwesen mit dem Fall. Und die Stadt wird im Zuge dessen deutlich machen, was sie von der Bahn erwartet. So geht aus ihrer Mitteilung hervor, dass seitens der Deutschen Bahn nochmals geprüft werden soll, ob eine alternative Planung ohne Zugriff auf die Kleingartenflächen möglich ist. Der Zeitplan für die Umsetzung soll aus Sicht der Verwaltung zudem so optimiert werden, dass der Zugriff auf die Flächen, sofern überhaupt erforderlich, minimiert wird.

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Nach derzeitigem Kenntnisstand werden fünf Kleingartenparzellen in der Kleingartenanlage selber und drei Parzellen im Gleisdreieck zugunsten der Baustellenzufahrt sowie der notwendigen Einrichtungsflächen betroffen sein. Zudem wird es von der Stephanstraße aus für die Dauer der Bauzeit keinen Zugang in die Kleingartenanlage geben. Sowohl die Straßenböschungsflächen zur Stephanstraße hin als auch der Erschließungsweg in die Kleingartenanlage befinden sich in der Unterhaltung des Amtes für Stadtgrün, Umwelt und Klima und werden ebenfalls, zumindest in Teilen, beansprucht.