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Neuss: Ikea-Umsiedlung: Politik fragt nach den Folgen

Neuss : Ikea-Umsiedlung: Politik fragt nach den Folgen

Die Bürgerversammlung in Kaarst und der fast parallel tagende Planungsausschuss in Neuss hatten am Donnerstag das gleiche Thema und die gleiche Sorge: die Umsiedlung und Vergrößerung des Möbelhauses Ikea – und der Verkehr, den das nach sich ziehen wird.

Die Bürgerversammlung in Kaarst und der fast parallel tagende Planungsausschuss in Neuss hatten am Donnerstag das gleiche Thema und die gleiche Sorge: die Umsiedlung und Vergrößerung des Möbelhauses Ikea — und der Verkehr, den das nach sich ziehen wird.

Beeinträchtigungen und Belastungen gerade im Bereich Morgensternsheide seien nicht auszuschließen, sagte Christoph Hölters, der neue Planungsdezernet der Stadt. Doch das Verkehrsgutachten, das die Stadt Kaarst in Auftrag gegeben hat, liege in Neuss nicht vor.

Neuss als Nachbarstadt aber auch als Nachbar des an die Stadtgrenze umziehenden Möbelhauses sei im Zuges des Planverfahrens zu keiner Stellungnahme aufgefordert worden, sagt Hölters. Unbeteiligt aber gibt sich Neuss nicht.

Dafür sorgt schon die Politik, die das Thema auf der Tagesordnung behält. Nachdem die SPD mit einem Antrag den Sachstandsbericht abfragen wollte, schiebt Ingeborg Arndt (Grüne) einen zehn Punkte umfassenden Fragenkatalog nach. Adressat: die Bauverwaltung.

Von der wollen die Grünen nicht nur wissen, wie eine höhere Verkehrsbelastung für die Morgensternsheide verhindert werden kann, sondern auch, wo sonst noch mehr Verkehr erwartet werden muss. Gefragt wird auch, was Neuss gegen die Installation eines Ikea-Homeparks mit weiteren Fachgeschäften zu tun gedenkt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Bürger-Information zum neuen Ikea-Gewerbegebiet

(NGZ)