Neuss: IKEA-Eröffnung: Stadt lobt Polizeipräsenz

Neuss: IKEA-Eröffnung: Stadt lobt Polizeipräsenz

Das befürchtete Verkehrschaos nach der Eröffnung des IKEA-Möbelhauses an der Stadtgrenze zu Kaarst im vergangenen Oktober ist ausgeblieben. Zumindest haben sich die Befürchtungen von Autokolonnen, die sich durch die Straßen der Morgensternsheide schieben, nicht bewahrheitet. "Da hat die Polizeipräsenz gewirkt", sagt Norbert Jurczyk vom Amt für Verkehrslenkung, als die Verwaltung im Unterausschuss Mobilität jetzt einen Zwischenbericht vorlegte.

Durch Ausschilderung des Durchfahrtsverbotes und die Polizeipräsenz sei der Durchgangsverkehr unauffällig gewesen, heißt es in dem Bericht. Auch die Baustelle auf der Straße am Hüngert in Kaarst hätte sich als "Bremse" herausgestellt. In der Spitze wurden in den ersten Tagen 50 bis 60 Autos stündlich gemessen, im November maximal 100 Autos pro Stunde gezählt, die über die Autobahnbrücke am Holzbüttgener Weg fuhren. Die Verkehrsführung auf Kaarster Stadtgebiet habe sich als funktionstüchtig erwiesen, heißt es.

Damit behielt die Politik recht, die sich gegen den Bau einer Schranke an der Autobahnbrücke und die zumindest vorübergehende Vollsperrung ausgesprochen hatte. Die Verwaltung will in diesem Jahr weitere Verkehrszählungen an der Brücke machen und beobachten, wie sich die Verkehrszahlen langfristig einpendeln.

(-nau)