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Ideenvielfalt für ein gesundes Leben auf dem Umweltmarkt

Umweltmarkt in Neuss : Ideenvielfalt für ein gesundes Leben

Superfood aus dem heimischen Garten, E-Mobilität, Bienenzucht, solidarische Landwirtschaft und Fair Trade – zahlreiche Initiativen, Vereine, Unternehmen und städtische Einrichtungen haben den Besuchern des dritten Umweltmarktes Neuss gezeigt, was alles zu einem nachhaltigen, umweltfreundlichen Leben gehört.

„Wir wollen auf ganz unterschiedliche Art und Weise zeigen, wie man sein Leben zukunftsfähig gestalten kann“, sagte Roland Kehl, Sprecher von Neuss Agenda 21, die den Umweltmarkt gemeinsam mit der Initiative Transition Town Neuss, dem BUND und der Neusser Eine-Welt-Initiative (NEWI) veranstaltet hat.

Der Startschuss für den Markt, der im Rahmen der „Woche der Nachhaltigkeit“ stattfand, war eigentlich mit Umweltdezernent Matthias Welpmann geplant. „Er ist leider heute an Neuss vorbei gefahren, wegen defekter Zug-Türen“, bedauerte Kehl das Fehlen des Beigeordneten, der aus Köln anreisen wollte. Umso engagierter zeigten sich seine Mitarbeiter vom Amt für Stadtgrün, Umwelt und Klima um Henrike Mölleken, die mit eigenem Stand und dem von Schülern des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums entwickelten „Neusser Mehrweg-Becher“ vertreten waren. 

Außerdem konnten die Besucher am Samstag auf dem Freithof und am Mark Honig von Bienenvölkern aus Gnadental und Weckhoven probieren, Taschen erwerben, die aus leeren Tetra-Packs gefertigt wurden, und frischen Rhabarber bewundern, der beim Urban-Gardening-Projekt in der alten Stadtgärtnerei angebaut wird.

Zudem erfuhren sie, wo man regionale Produkte einkauft, tauschten Plastiktüten gegen Jutebeutel und hatten Gelegenheit zum Austausch rund um Umweltschutz und gesundes Leben. Diese Themen waren auch Schwerpunkte der ersten Neusser „Woche der Nachhaltigkeit“ vom 18. Bis 23. Juni. „Unsere Aktionen haben sehr gute Resonanz gefunden“, sagte Kehl. Über das Interesse der Neusser am Umweltschutz freute sich am Samstag auch Alexa Mundhenke von der Verbraucherzentrale. „Heimische Produkte wie Blaubeeren, sind auch Super-Foods, haben aber dank kurzer Transportwege eine deutlich bessere CO2-Bilanz als etwa Chia-Samen.“

(jro)