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Neuss: Hombroich: Keine Bundesmittel für Sanierung

Neuss : Hombroich: Keine Bundesmittel für Sanierung

Die Idee war gut –aber es wird nichts aus ihr: Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat den Antrag der Stiftung Insel Hombroich zurückgewiesen, das Projekt "Energetische Gebäudesanierung" als Modellvorhaben anzuerkennen und zu bezuschussen.

Die Idee war gut —aber es wird nichts aus ihr: Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat den Antrag der Stiftung Insel Hombroich zurückgewiesen, das Projekt "Energetische Gebäudesanierung" als Modellvorhaben anzuerkennen und zu bezuschussen.

Damit ist die Sanierung der Gebäude auf dem Gebäude der Insel Hombroich zumindest um ein weiteres Jahr in die Zukunft verschoben.

Mit ihrer Bewerbung wollte die Stiftung an Gelder kommen, um ein Sanierungskonzept für die Bauwerke auf der Museumsinsel in Auftrag geben zu können. Für ein entsprechendes Gutachten liegt ein Angebot in Höhe von 250 000 Euro zugrunde. Mit einem Eigenanteil in Höhe von fünf Prozent, bewilligt in Form eines Zuschusses der Stadt in Höhe von 12500 Euro, wäre das Projekt relativ kostenneutral zu realisieren gewesen. Mit der Auskunft, dass die Stiftung am "Modellvorhaben Gebäudebestand 2012" nicht teilnimmt, kann der Zuschuss nun einbehalten werden. Auch ein entsprechender politischer Beschluss aus dem Juni ist nach Auskunft von Bürgermeister Herbert Napp somit obsolet.

Die Absage habe erwartungsgemäß große Enttäuschung ausgelöst, berichtet Napp aus Gesprächen mit der Stiftung. Diese überlege allerdings, die Bewerbung im kommenden Jahr zu wiederholen — sofern derartige Modellvorhaben dann überhaupt noch gefördert werden.

Das Museum Insel Hombroich wurde 1987 gegründet. Grundgedanke war, an der Erft eine besondere Synthese aus Kunst, Architektur und Natur entstehen zu lassen. Dazu wurden mehrer Pavillons und Gebäude in dem historischen Park errichtet.

(-nau)