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Neuss: Holzheimer klagen über Staus am Bahnhof

Neuss : Holzheimer klagen über Staus am Bahnhof

"Raus aus dem Rathaus und das persönliche Gespräch mit den Bürgern suchen". Das ist die Devise des Ersten Beigeordneten der Stadt Neuss, Frank Gensler. Er traf in Vertretung von Bürgermeister Herbert Napp mit einem Team aus der Verwaltung im Frankenheim Bierausschank zahlreiche Holzheimer und Grefrather.

Er wollte hören, was ihnen auf de Nägeln brennt, und gern auch Positives mit ins Büro zu nehmen. Zum Beispiel die Zufriedenheit über die gute Kindergarten- und Schulversorgung und das rege Vereinsleben.

Doch die meisten waren nicht gekommen, um nur Lob zu verteilen. Denn es gibt einige Punkte, die man gern ändern möchte. Zum Beispiel die durch die Bahn verursachten Staus vor den Schranken. "Am schlimmsten ist", so Bernd Hoeveler, Anwohner der Bahnhofstraße, "dass die Fahrzeuge bis hin zu den Lastzügen die Motoren laufen lassen." Außerdem bemängelt Hoeveler, dass auf dem Kreitzweg mit dem Wachsen des Gewerbegebietes immer mehr Lastwagen parken und Autofahrer gezwungen sind, in den Gegenverkehr zu fahren. Wo dann, so Friedhelm Hilgers, eine neue Gefahrenstelle an der Einmündung zur Kreitzer Straße wartet. Hier wäre seiner Meinung nach ein Kreisverkehr die Lösung.

Ein endloses Thema sind die alten Gebäude am Holzheimer Bahnhof. Für Peter Schornstein, den Vorsitzenden des Heimatvereins, ist es ein Unding, dass es hier keine Lösung gibt: " Wann kommt endlich die Abrissbirne?"

Aufbauen möchte Rosula Hamacher, Rektorin der St. Martinus-Schule. In die Freude über den attraktiven Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGS) mischt sich die Befürchtung, dass die Container, in denen drei Klassen zurzeit provisorisch untergebracht sind, noch lange genutzt werden müssen: "Im Sommer zu warm, im Winter zu kalt." Als Alternative schlägt sie vor, den Lehrerparkplatz neben der OGS vielleicht zunächst einstöckig und später zweistöckig zu bebauen, um die Raumsituation zu verbessern.

(NGZ)