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Neuss: Hoher Schaden bei Brand in Recyclingbetrieb

Neuss : Hoher Schaden bei Brand in Recyclingbetrieb

Ein verletzter Feuerwehrmann und mehrere zehntausend Euro Schaden sind die Bilanz eines Großbrandes in der Nacht zu Dienstag in einem Recyclingbetrieb an der Straße Im Gleisdreieck.

Um 1.24 Uhr ging der Alarm in der Leitstelle ein, wenige Minuten später waren 35 Feuerwehrmänner mit zehn Fahrzeugen unterwegs. In einer etwa 200 Quadratmeter großen offenen Halle waren Bauabfälle in Brand geraten. Der Neusser Feuerwehrsprecher Peter Schöpgens gegenüber der NGZ: "Die Bauabfälle bestanden in erster Linie aus Papier und Holz." Und brannten deshalb besonders heftig.Der Wehr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude des Recyclingbetriebes zu verhindern. Baumaschinen, die vor der Halle abgestellt waren, wurden von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen.

Das Feuer hatte die gesamte Halle erfasst. Entsprechend lange dauerten die Löscharbeiten. Erst gegen 6 Uhr in der Frühe konnten die letzten Kräfte abrücken. Ein Feuerwehrmann hatte sich während der Löscharbeiten an der Hand verletzt, die Wunde musste in einem Krankenhaus genäht werden. Die Neusser Polizei geht davon aus, dass fahrlässige Brandstiftung die Ursache des Feuers ist.

Polizeisprecher Hans-Willi Arnold: "Offenbar wurden noch glimmende Abfälle gelagert, die sich erneut entzündeten." Während desFeuers waren zahlreiche Anrufe besorgter Bürger vor allem aus Meerbusch bei Feuerwehr und Polizei eingegangen. Sie waren durch die starke Rauchentwicklung verunsichert. Schöpgens: "Wir konnten die Bürger beruhigen. Es hat zu keiner Zeit eine Gefährdung der Bevölkerung in der Umgebung des Betriebes bestanden."

(NGZ)