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Rhein-Kreis Neuss: Höchststand bei Beschäftigung von Schwerbehinderten

Rhein-Kreis Neuss : Höchststand bei Beschäftigung von Schwerbehinderten

Die Kreisverwaltung hat mit 8,5 Prozent einen neuen Höchststand bei der Quote der beschäftigten Schwerbehinderten erreicht. Diese Bilanz zog Landratsvertreter Jürgen Steinmetz, der Sozialdezernent des Rhein-Kreises Neuss.

"Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass bei differenzierter Betrachtung die Kreiskrankenhäuser sowie die im Zahlenwerk der Verwaltung miterfassten Seniorenhäuser auch für sich allein betrachtet die Pflichtquote von fünf Prozent fast erreicht haben", so Steinmetz. 2007 lag die Gesamtquote der beschäftigten Schwerbehinderten noch bei 6,1 Prozent, 2011 bei 8,2.

Die durchschnittliche Beschäftigungsquote bundesweit beträgt 6,7 Prozent. NRW weist nach dem jüngsten Jahresbericht des Integrationsamts — basierend auf den Erhebungen für 2010 — 7,2 Prozent aus.

Der Rhein-Kreis stellt aber nicht nur Schwerbehinderte ein. Allein im Jahr 2012 haben Kreisverwaltung und Kreiskrankenhäuser in nicht unerheblichem Umfang Aufträge an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen vergeben. Das daraus resultierende Rechnungsvolumen betrug über 100 000 Euro.

(NGZ)