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Atmosphäre war angespannt: Hochschule steigt aus

Atmosphäre war angespannt : Hochschule steigt aus

Neuss Der Kaffee wurde kalt, und die Kekse blieben unberührt. Denn die Präsentation des Programms der 52. Kirchenmusikwochen begann mit einem Eklat, der die Details zu der der am 26. Juni beginnenden Musikveranstaltung in die zweite Reihe drängte und die ungezwungene Atmosphäre schlagartig veränderte.

Neuss Der Kaffee wurde kalt, und die Kekse blieben unberührt. Denn die Präsentation des Programms der 52. Kirchenmusikwochen begann mit einem Eklat, der die Details zu der der am 26. Juni beginnenden Musikveranstaltung in die zweite Reihe drängte und die ungezwungene Atmosphäre schlagartig veränderte.

"Wer eine Bombe wirft, der will zerstören", kommentierte Münsterkantor Joachim Neugart mit bitterem Unterton, was Professor Raimund Wippermann, Rektor der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, zur großen Überraschung aller Anwesenden zuvor namens seiner Institution verkündet hatte: Die Hochschule "wird ab sofort nicht mehr als Veranstalter der Kirchenmusikwochen in Neuss auftreten".

Damit schlug er nicht nur Neugart und seinen Kollegen Michael Voigt von der Christuskirchengemeinde vor den Kopf, sondern auch Hartmut Rohmer. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Kirchenmusikwoche reagierte empört, als Wippermann ihn über die Lage informierte - vor der Tür und wenige Minuten, bevor Dr. Rainer Wiertz eintraf.

Der Kulturreferent, Vertreter der Stadt in der Arbeitsgemeinschaft, war eigentlich wegen anderer Termine bei der Pressekonferenz entschuldigt, hatte dann aber alles stehen und liegen lassen, und war auf die telefonische Information hin an den Ort des Geschehens geeilt.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, den 17.06.09 in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)