Neuss: Hans Conrads, der Sonnenkönig

Neuss : Hans Conrads, der Sonnenkönig

Reuschenberg Ein strahlendes Königspaar, Hans und Marlene Conrads, stand am Sonntag Nachmittag im Sonnenschein und assistiert von vielen Honoratioren auf der Tribüne der Bergheimer Straße: Als letzten Höhepunkt in ihrem Regierungsjahr nahmen sie die große Königsparade ab - ein Schauspiel, das immer wieder zu begeistern weiß, vor allem, wenn wie am Sonntag die Sonne das Festgeschehen überstrahlt.

Reuschenberg Ein strahlendes Königspaar, Hans und Marlene Conrads, stand am Sonntag Nachmittag im Sonnenschein und assistiert von vielen Honoratioren auf der Tribüne der Bergheimer Straße: Als letzten Höhepunkt in ihrem Regierungsjahr nahmen sie die große Königsparade ab - ein Schauspiel, das immer wieder zu begeistern weiß, vor allem, wenn wie am Sonntag die Sonne das Festgeschehen überstrahlt.

Eingeleitet wurde das Ganze mit der Frontabnahme, bei der schon zu erkennen war, dass viele Ehrengäste den Weg in die Siedlung gefunden hatten. Sie wurden angeführt von Bürgermeister Herbert Napp sowie dem Neusser Schützenkönig Mario Meyen und dem Holzheimer Repräsentanten Erich Roszak. Und ein weiterer amtierender Schützenkönig war beim "Spiel der Männer" mit von der Partie: Uwe Prepens, der König von der Furth, macht aktiv in der Reuschenberger Grenadier-Fahnenkompanie mit.

Bevor Regimentsadjutant Andreas Roszak die Meldung zur Parade erstattete, gab es noch einige, mit viel Beifall bedachte, Einlagen. Dazu gehörte auch ein "Spontanchor", den die Hönesse und Fahnenschwenker formierten. Nach der Meldung hatte Oberst Volker Pauly das Wort. Er gab das Kommando, worauf der Bataillöner des Tambourkorps Weckhoven sein Queue erhob, die Spielleute den Lockmarsch intonierten und der Musikverein Holzheim den ersten Parademarsch spielte. Zug um Zug, Korps um Korps paradierten in adretter Haltung am Königspaar nebst Gefolge vorbei. Danach folgte der erste Festumzug durch die Siedlung, der im Zelt endete.

Dort führte Präsident Manfred Fieth Regie, der insbesondere Pfarrer Josef Ring begrüßte. Der war zu seinem letzten schützenfestlichen Appell angetreten, da er in wenigen Wochen in den Ruhestand wechseln wird. Fieth dankte Pfarrer Ring für viele eindrucksvolle Gottesdienste in den vergangenen Jahren und stets aufmerksame Begleitung der Reuschenberger Schützen. Die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte Bürgermeister Herbert Napp.

Eingeleitet wurde der Schützenfest-Sonntag am Morgen mit dem Dankgottesdienst, den Pfarrer Ring in St. Elisabeth zelebrierte. Dabei überreichte Ring dem Schützenkönig ein persönliches Geschenk. Begleitet wurde die Eucharistiefeier vom Kirchenchor der Gemeinde unter der Leitung von Sabina Euteneuer. Im Anschluss an die kirchliche Feier wurde am Ehrenmal auf dem Pastor-Doppelfeld-Platz der Toten gedacht. Dort fand Vizepräsident Leo Rheidt nachdenkliche und mahnende Worte.

(NGZ)
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