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GWG Neuss steckt elf Millionen in den Wohnungsbau

Elf Millionen Euro investiert : 63 neue Wohnungen der GWG wurden 2017 bezugsfertig

Die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft hat die gesteckten Ziele im vergangenen Geschäftsjahr mehr als erfüllt und investiert in den Bestand.

Die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft (GWG), derzeit „Inhaber“ etlicher Baustellen in Neuss und Umgebung, hat auch im Geschäftsjahr 2017 das im Wirtschaftsplan verankerte Ziel mehr als erreicht. Und das bereits zum wiederholten Male, wie GWG-Vorstand Stefan Zellnig erklärte, als er jetzt gegenüber der Vertreterversammlung der Genossenschaft Rechenschaft ablegte. Die teilte seine Einschätzung und genehmigte den Jahresabschluss, der bei einem Investitionsvolumen von 15,627 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 2,978 Millionen ausweist. Die Bilanzsumme sei alleine innerhalb eines Jahres um zehn auf 195.628 Millionen Euro angewachsen – bei einer Eigenkapitalquote von 33 Prozent.

Die Finanzlage der Genossenschaft garantiere deren Mitgliedern ein hohes Maß an Sicherheit, sagte der im Amt bestätigt Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Runde zur Bewertung des Ergebnisses. Dem Satzungsziel, Wohnraum für die Genossen zu schaffen, komme das Unternehmen derzeit vermehrt nach. So wurden fast elf Millionen Euro für Neu- oder Ausbauten beziehungsweise Modernisierung ausgegeben, 1,1 Millionen für Zukäufe – und fast 3,5 Millionen für Instandhaltungsarbeiten Die Zukäufe nicht mitgerechnet, betrug er Investitionsaufwand 60 Euro und einen Cent je Quadratmeter Wohnraum.

„Zurzeit nutzen wir die günstigen Rahmenbedingungen, um dringend benötigte bezahlbare Wohnungen zu errichten“, erklärt Vorstandsmitglied Ulrich Brombach die aktuelle Unternehmenspolitik. So wurden 63 neue Wohnungen 2017 bezugsfertig.

Aber auch die Weiterentwicklung des Bestandes bleibt ein Ziel. Denn, so Brombach, „das genossenschaftliche Geschäftsmodell ist auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit ausgelegt.“ So würde alleine im laufenden Geschäftsjahr damit begonnen, 267 Wohnungen energetisch zu sanieren, kündigt Brombach an.

9,2 Prozent der Bestandswohnungen wurden im vergangenen Jahr problemlos neu vermietet. Einen Leerstand mangels Bewerbern gab es nicht.

(-nau)