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Guido Assmann predigt zum Abschluss der Quirius-Wallfahrt nach Neuss

Wallfahrt in Neuss : Assmann predigt zum Abschluss der Quirinusoktav

Zum Hochamt der Quirinusoktav am 2. Mai wird Monsignore Guido Assmann in Neuss erwartet. Assmann war 13 Jahre Oberpfarrer an St. Quirin, bevor er 2020 als Domprobst nach Köln berufen wurde.

Gerade in Not- und Krisenzeiten haben die Neusser Zuflucht bei ihrem Stadtpatron St. Quirin gesucht. Sein Hochfest war und bleibt deshalb ein wichtiger Termin im Kalender der Katholiken in Neuss, auch wenn sich die Wallfahrt zum Quirinusschrein wegen der Pandemie auf wenige Pilgertermine beschränkt. Doch an der Festmesse am 30. April (18 Uhr), wenn an die Übertragung der Gebeine des Heiligen nach Neuss erinnert wird, wird ebenso festgehalten wie an dem Hochamt am Sonntag darauf.

Zu diesem Hochamt wird am Sonntag, 2. Mai, Monsignore Guido Assmann an seiner alten Wirkungsstätte zurückerwartet. Assmann war 13 Jahre lang Oberpfarrer an St. Quirin und hat die mittelalterliche Wallfahrt nach Neuss, die Quirinusoktav, wiederbelebt und gefördert. Im vergangenen Jahr wurde er als Dompropst nach Köln berufen. In neuer Funktion wird er den Gottesdienst um 18 Uhr zelebrieren. Weil die Zahl der Plätze in der Basilika beschränkt ist, ist eine Anmeldung im Pfarrbüro, Telefon 02131 222327, beziehungsweise über die Internetplattform der Pfarreiengemeinschaft Neuss-Mitte nötig.

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Die Schreinprozession, die sich diesem Hochamt traditionell anschließt, muss wieder wegen der Corona-Schutzauflagen ausfallen. Wie schon 2020 haben sich erneut Hubertus- und Scheibenschützen bereit erklärt, zwischen 16 und 17.30 Uhr Ehrenwache zu halten, sodass für Gläubige die Gelegenheit zum Gebet am Quirinusschrein besteht.

Besuche am Schrein aber sind auch im Rahmen der eingeschränkten Wallfahrt möglich. Alleine am Mittwoch werden über den Tag verteilt die Kinder von vier innerstädtischen Kindergärten den Stadtpatron besuchen, bevor die Frauengemeinschaft um 16 Uhr an seinem Schrein Gottesdienst feiert.

Dem Anlass entsprechend, ist auch die Kirchenmusik in den Festmessen besonders. Am Freitag, dem Hochfest der Translatio, gestalten Münsterkantor Joachim Neugart und der Trompeter Johannes Schmidt die Messe, am Sonntag sind „Cantus“ Neuss und das Neusser Kammerorchester mit der Missa brevis von Mozart zu hören.

(-nau)