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Neuss: Grundstein gelegt

Neuss : Grundstein gelegt

Umbau der Galopprennbahn in einen "Rennbahn-Park" schreitet zügig voran. Fertigstellung: 15. November

Neuss Bürgermeister Herbert Napp hat am Freitag mit der Grundsteinlegung den Startschuss zum Neubau des Hauses am "Rennbahn-Park" gegeben. Die umfangreichen Abrissarbeiten auf der Galopprennbahn - unter anderem der Tribüne - sind damit beendet und das Fundament für den Neuanfang geschaffen. "Ich bin sehr optimistisch", sagte Harald Denner vom federführenden Neusser Bauverein, dessen Tochter Modernes Neuss das Projekt steuert, "dass wir wie geplant am 15. November fertig sein werden". Dann soll die Winter-Rennsaison starten.

Das neue Gebäude wird neben einer multifunktional nutzbaren Bürgerhalle auch Räume in Ergänzung zum sportlichen Angebot und für die Gastronomie in sich vereinen. Eine großzügige Dachterrasse mit einer hoch modernen Dachkonstruktion, wird das Gebäude abrunden. Durch den Neubau und die Modernisierung des Rennbahnareals wird das gesamte Areal in einen innenstadtnahen Rennbahn-Park umgewandelt. Das Globe, die Wetthalle und das Totalisator-Gebäude bleiben unangetastet.

Das neue "Haus am Rennbahn-Park" wird ein rund 80 Meter langes Gebäude mit formender Dachkonstruktion nach Plänen des renommierten Düsseldorfer Architekten Professo Niklaus Fritschi. Das Gebäude beinhaltet auch eine multifunktional nutzbare, etwa 220 Quadratmeter große Bürgerhalle. Natürliche Materialien werden sowohl die Oberflächengestaltung des Platzes als auch die Fassaden des Hauses dominieren. Über Natursteinplatten wird der Besucher zur Freitreppe am Gebäude geführt, die den Zugang zum Obergeschoss ermöglicht. Von der Terrasse bietet sich nach den Plänen des Architekten ein Rundblick, witterungsgeschützt durch die architektonisch herausragende Dachkonstruktion. Verglaste Wände im gastronomischen Bereich sollen auch im Winter eine uneingeschränkte Aussicht garantieren.

Der Planungsausschuss hat - passend zur Grundsteinlegung - den Umbau der Rennbahn weiter vorangetrieben und am Mittwoch mehrheitlich den Aufstellungsbeschluss für den Büropark an der Stresemannallee getroffen. Der Verkauf der dortigen Flächen soll der Gegenfinanzierung des Projektes dienen.

(NGZ)