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Auf dem Weg in die Fusion: Große Gemeinsamkeit

Auf dem Weg in die Fusion : Große Gemeinsamkeit

Neuss/Zons Sie werden nicht getrieben, aber sie glauben an die Notwendigkeit es tun zu müssen: Die Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) und die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), jede für sich wirtschaftlich kerngesund und profitabel, streben eine Kooperation im Hafen- und im Eisenbahnverkehrsgeschäft an.

Neuss/Zons Sie werden nicht getrieben, aber sie glauben an die Notwendigkeit es tun zu müssen: Die Neuss-Düsseldorfer Häfen (NDH) und die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), jede für sich wirtschaftlich kerngesund und profitabel, streben eine Kooperation im Hafen- und im Eisenbahnverkehrsgeschäft an.

Eine entsprechende Absichtserklärung wurde gestern von den Vorständen beider Gesellschaften, die sich auf halbem Weg in Zons getroffen hatten, unterzeichnet. Das Ergebnis ist offen, eine Fusion nicht ausgeschlossen. Allerdings betonten beide Partner: Auch wenn jetzt in einem ersten Schritt die Möglichkeiten und Felder einer Kooperation ausgelotet werden sollen - die Themen Immobilien inclusive Schienennetz und Personal bleiben davon ausgespart. Die insgesamt knapp 900 Arbeitsplätze in den Häfen sind sicher.

Auf diesen Punkt wies Ulrich Gross, einer von zwei Geschäftsführern der NDH, nicht ohne Grund hin. Denn wo immer Kooperationsabsichten öffentlich gemacht, wo immer von Synergieeffekten die Rede ist - unter dem Strich kosten solche Ankündigungen Jobs. Die Häfen wollen die Ausnahme definieren. "Wir wollen nicht runterrationalisieren", stellte Gross klar. Die gemeinsame Intention beider Häfen sei vielmehr, in einem wachsenden Markt mit größerer Schlagkraft zu agieren - und mit zu wachsen. Das soll die Jobs sichern.

Mehr über die mögliche Kooperation der Häfen lesen Sie am Mittwoch, 1. Juli, in der NGZ.

(NGZ)