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Neuss: Gestiegen: Preise für Eigentumswohnungen

Neuss : Gestiegen: Preise für Eigentumswohnungen

Für eine neue Eigentumswohnung müssen Käufer in Neuss derzeit durchschnittlich 2125 Euro pro Quadratmeter investieren. "Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet somit 148 750 Euro", rechnet LBS-Gebietsleiterin Claudia Poschen vor.

Teuerstes Pflaster ist mit 2925 Euro die Landeshauptstadt Düsseldorf, der NRW-Durchschnitt liegt bei 1780 Euro. Weitere Spitzenreiter sind im Regierungsbezirk Düsseldorf die Städte Meerbusch (2700 Euro), Hilden (2550 Euro) und Solingen (2350 Euro).

Während die Durchschnittswerte für neue Eigentumswohnungen nahezu unverändert blieben, registrierten die Fachleute einen Anstieg von über fünf Prozent bei den Preisen für gebrauchte Eigentumswohnungen. Während der Quadratmeter im NRW-Durchschnitt bei 1080 Euro liegt, beträgt der Preis in Neuss 1325 Euro pro Quadratmeter. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet damit 56 000 Euro weniger als ein entsprechender Neubau.

Die Angaben für den Preisspiegel wurden nach den Angaben der Vertriebsstellen der LBS Immobilien GmbH und der Immobilienabteilungen der Sparkassen in Nordrhein-Westfalen ermittelt. Besonderer Wert wurde, so Poschen, auf die Vergleichbarkeit der Marktdaten gelegt. "Deshalb sind in die Erhebungen vornehmlich die Objekte einbezogen, die sich in einem einwandfreien baulichen Zustand befinden und den durchschnittlichen Ansprüchen an Ausstattung und Qualität entsprechen."

Die Preisunterschiede in der Region sind enorm: In Grevenbroich müssen für ein gebrauchtes freistehendes Einfamilienhaus (120 Quadratmeter Wohnfläche) zwischen 100 000 und 360 000 Euro bezahlt werden. In Neuss sind es bis zu 480 000 Euro. Spitzenreiter in NRW ist Meerbusch mit 195 000 bis 1,7 Millionen Euro.

(NGZ/rl)